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Das Ende des Privaten? Web Cam-Angebote und deren Rezeption - eine Fallstudie
(2000)
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Klaus Neumann-Braun
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Die Wünsche der Kinder - ein Blick auf die "Dauerbrenner"
(2000)
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Klaus Neumann-Braun
- Vortrag auf der Tagung "Kinderwelten 2000 - Fachtagung zu Kinderunterhaltung und Mediennutzungsverhalten". 31 Mai 2000. Frankfurt am Main veranstaltet von IP und SUPER-RTL.
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Erste Allgemeine Sichtbarmachung : elektronische Öffentlichkeit und das Ende der Privatheit - am Beispiel der Web Cams (incl. Big Brother)
(2000)
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Klaus Neumann-Braun
- Vortrag auf der Veranstaltung der DSG-Sektion "Medien- und Kommunikationssoziologie" auf dem Soziologietag 2000, Köln, 27.9.2000, Titel "Mediengesellschaft und Individualität - Formen und Folgen der Totalisierung medialer Inszenierungspraxen".
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Hass, der integriert? Form und Funktion der gegenwärtigen „Hasskommunikation“ in den Medien - insb. im Internet
(2000)
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Klaus Neumann-Braun
- Die folgenden Ausführungen thematisieren die Praxis von Zeitgenossen, sich in besonderer Weise mit ihren Mitmenschen auseinanderzusetzen - frei nach dem Motto: Zur Rache, Schätzchen!ii Wer der Ex-Freundin, dem Nachbarn oder dem Chef eins ‚auswischen‘ will, ist im Internet zweifellos richtig: Anonym Rache zu nehmen, hat im World Wide Web Tradition. Alles hat - wie so häufig - in den Vereinigten Staaten mit einem Projekt begonnen, dem Stinky Meat Project: Seit Monaten ärgerte sich ein amerikanischer Programmierer über einen schwierigen, pöbelnden Nachbarn. Eines Tages war das Maß voll: Der Programmierer beschloß, sich zu rächen. Er fuhr in den nächsten Supermarkt, kaufte dort ein Steak, drei billige Würste und Hackfleisch und legte das Fleisch zu hause auf einen Teller und schob diesen unter dem Zaun hindurch in den Garten des Nachbarn. Von nun an kehrte der Rächer täglich zum Tatort zurück, fotografierte den Teller – und veröffentlichte die Bilder im Internet. Das Stinky Meat Project war geboren. Sein offizielles Ziel war herauszufinden, wie lange ein Teller mit verfaultem Fleisch in Nachbars Garten liegen kann, ohne dass dieser es bemerken und die Polizei rufen würde – so der Initiator. Diskussionsbeitrag auf dem Mediensymposium Luzern 2000, Stand 2.2.2001, http://www.edupolis.de/konferenz2001/texte/forum4_neumann_braun2.pdf Dokument 1 ist die Volltextversion, Dokument 2 ist ein Scan des Printexemplars.
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Medienkompetenz und Informationsgesellschaft
(2000)
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Klaus Neumann-Braun
- Vortrag auf dem LPR-MedienColloquium 2000 "Medienkompetenz - Schlüsselqualifikation des 21 Jahrhunderts", 8 Mai 2000, BASF-Kongreßzentrum, Ludwigshafen.
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Higher-Order-Mode Koppler als Strahllagemonitore
(2000)
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Claudius Peschke
- Die folgenden Seiten enthalten die Folien des Vortrags "Higher-Order-Mode Koppler als Strahllagemonitore"; gehalten im IAP-Winterseminar in Riezlern am 29.2.2000 von Claudius Peschke. Die Seiten sind im GIF-Format Version 89a mit 72 dpi gespeichert.
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Übersicht über die bibliothekarischen Einrichtungen an der Universität Frankfurt am Main
(2000)
- Einzelaufnahme der Jahrgänge 2000 bis 2003. Suche mit "Übersicht über die bibliothekarischen Einrichtungen an der Universität Frankfurt am Main" im Titel
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Rechenschaftsbericht des Präsidiums / Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
(2000)
- Einzelheftaufnahmen. Suche nach "Rechenschaftsbericht des Präsidiums" für 2000/01 - 2004/05 bzw. " Goethe-Universität Frankfurt am Main" im Titel ab 2006/07.
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National Library (Republic of Mauritius) : Strategic Plan
(2000)
- The National Library of the Republic of Mauritius was established as a body corporate under the National Library Act 1996 No. 32. The main role of the National Library of Mauritius is to build the most comprehensive collection of our national heritage by collecting, receiving and preserving all publications and productions printed and produced in Mauritius for present and future generations. The main source of its acquisition is by means of the legal deposit system as per the National Library Act 1996 which stipulates that every printer in Mauritius is required to deposit free of charge with the Director of the National Library six copies of each publication, be it a book, periodical, report, newspaper or any other printed document. The same rule applies to all the producers in Mauritius who have to deposit six copies of any non-print materials produced. To ensure that access is given to the most comprehensive collection of Mauritiana materials, the National Library has also to acquire all print and non-print materials published abroad, whose subject matter is related to Mauritius. Along with, the National Library will build a collection of foreign reference materials on different subjects of interest to Mauritius. Equally of vital importance to the National Library is the conservation of our cultural heritage – ways and means are being worked out to preserve and conserve documents for generations to come. The aim of the National Library is to become the premier library in Mauritius in the dissemination of both retrospective and current information, utilizing modern techniques and other technological advances. The National Library is at the service of the Mauritian people, for the purpose of their research, scholarship and creativity. This Strategic Plan sets out the vision, strategic management principles, goals, objectives and plan of action that will govern the National Library for the next three years.
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Affirmation und Subversion : zum Verhältnis von "rhetorischen" und "platonischen" Elementen in der frühneuzeitlichen Poetik
(2000)
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Dietmar Till
- Daß die Poetik des Barock gänzlich von der rhetorischen Theorie determiniert sei, scheint zum gesicherten Wissensbestand der germanistischen Literaturwissenschaft zu gehören. Seit der Wiederentdeckung der Rhetorik in den 60er Jahren ist diese diszipilnäre Dominanz der Beredsamkeit über die Dichtung in zahlreichen Arbeiten bestätigt worden. Poesie gilt in der Forschung als "gebundene Rede" (oratio ligata), die von der rhetorischen Kunstprosa (der oratio soluta) nur durch ein formales Element, die Ligation, unterschieden sei. Joachim Dyck hat in seiner Arbeit über die barocke Ticht-Kunst (1966), die gleichsam als "Initialzündung" für die eben geschilderte Auffassung von einer weitgehenden Identität von Poesie und Kunstprosa gelten kann, diese Sicht mit Nachdruck vertreten; die Rhetorik beschränke sich im 17. Jahrhundert »keineswegs, wie oft angenommen wird, auf den engen Raum der Gerichts-, Beratungs- oder Lobrede. Ihre Macht zeigte sich überall da, wo es um sprachkünstlerische Darstellung ging. Sie nahm daher auch die Poetik unter ihre Schirmherrschaft, gab ihr Form und Gehalt und ließ dieser Sondergattung rhetorischen Schrifttums nur wenig Eigenständigkeit.« Im Unterschied zu diesem monokausalen Modell einer einfachen Subordination der Poetik unter die dominierende Rhetorik schlagen die nachfolgenden Ausführungen ein komplexeres Modell vor, das die Rolle der Rhetorik als konstitutives Element der frühneuzeitlichen Poetik nicht ignoriert - zugleich allerdings deutlich macht, daß sich die Überlegungen der frühneuzeitlichen Literaturtheoretiker keineswegs in einer einfachen Adaptation der klassischen Rhetorik erschöpften und sich die These von der weitgehenden Identität von Rhetorik und Poetik somit als eine allzu simplifizierende Sicht auf die poetologischen Reflexionen erweist. In diesem Sinne hat die anglistische und romanistische Forschung den geradezu "synkretistischen" Charakter der frühneuzeitlichen Poetiken herausgehoben. Kennzeichnend für die Bemühungen der Zeitgenossen sei demnach gerade nicht der monolithische Anschluß an eine einzige Tradition - die der klassischen Rhetorik -, sondern die Integration verschiedener heterogener antiker Theoriestömungen. Mit Blick auf die "Fusion" aristotelischer und horazianischer Elemente im 16. Jahrhundert hat dies etwa Marvin T. Herrick in einer grundlegenden Arbeit untersucht. Diese pluralistische Sicht läßt sich auch auf die Situation innerhalb der deutschen Barockpoetik übertragen. Hier integrieren die Theoretiker zwei einander widerstrebende antike Auffassungen vom Wesen des Dichters und des dichterischen "Schaffens"-Prozesses: Einerseits die wesentlich auf rhetorischen Grundlagen fußende Auffassung vom Dichter als "artistisch-technischem" Handwerker (poeta faber) , andererseits diejenige vom Poeten als "begeistertem" Dichter-Priester (poeta vates). Wie zu zeigen sein wird, gelangt mit der Intergration einer solchen Vorstellung von der "Inspiration" als (alleiniger) Ursache des Dichtens in einen rhetorik-determinierten humanistischen Kontext ein subversives Element in die Dichtungstheorie, das um 1700 schließlich zur Selbst-Dekonstruktion des Konzepts der frühneuzeitlichen Norm-Poetik führen wird. Der folgende Beitrag versucht, diese Geschichte anhand der drei wesentlichen Stationen zu erzählen, den antiken und frühneuzeitlichen Grundlagen (2.), der Integration "begeisterter" und "rhetorischer" Elemente in die humanistische Barockpoetik (3.), schließlich die aporetische Situation in der "galanten" Poetik um 1700 (4.). Eine wissenschaftsgeschichtliche Einleitung (1.) versucht zu klären, wie es überhaupt zu dem Konzept einer gänzlich durch die Rhetorik bestimmten Poetik kommen konnte.