Working Paper
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Untersuchungen zum Auftreten von Schmelzpunktalternanzen in isomeren und homologen Reihen : Protokoll zum Analytikteil des ACF-Praktikums vom 13.02. – 29.03.2006 bei Dr. Carsten Schauerte im Arbeitskreis von Professor Dr. M. U. Schmidt am Institut für Anorganische und Analytische Chemie der J. W. Goethe-Universität
(2006)
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Stephan Frömmel
- Die Schmelztemperaturen und Schmelzenthalpien verschiedener homologer und isomerer Reihen zeigen Alternanzverhalten. In einem Vergleich von über 140 Datenreihen wurde versucht, einen möglichen Zusammenhang von Molekülstruktureigenschaften und dem Auftreten von Alternanzen der genannten physikalischen Eigenschaften darzulegen.
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Symmetrietheoretischer Ansatz zur Analyse komplexer Systeme
(2006)
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Frank Linhard
- Der Zusammenhang fundamentaler Symmetriestrukturen mit dem Zugang moderner Naturwissenschaften zur abstrakten Beschreibung komplexer Systeme wird dargestellt. Beginnend mit der geometrischen Symmetrie der Schneeflocke und dem symmetrietheoretischen Ansatz in Platons Timaios wird der symmetrietheoretische Ansatz moderner Naturwissenschaften exemplifiziert und analysiert. Die mathematische Abstraktion wird als reduktionistische Methode verstanden.
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Repräsentativbefragung zum Konsum psychoaktiver Substanzen der erwachsenen Wohnbevölkerung in Frankfurt am Main
(2006)
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Michael Prinzleve
Bernd Werse
Oliver Müller
- Im April 2004 wurde im Rahmen des DFG-Forschungsprojektes „Kokainkonsum in Frankfurt am Main“ eine Repräsentativbefragung in der erwachsenen Wohnbevölkerung in Frankfurt a.M. durchgeführt. Da neben Kokain auch andere illegale und legale Drogen Thema der Befragung waren, eröffnet dies die Möglichkeit, einen Blick auf den Konsum psychoaktiver Substanzen in Frankfurt am Main zu werfen. Insgesamt 1.011 18-59-jährige Frankfurterinnen und Frankfurter beteiligten sich an der postalischen Erhebung. Die Ergebnisse der in diesem Bericht vorgelegte Sonderauswertung können mit ähnlich konzipierten Befragungen für Hamburg und das Bundesgebiet verglichen werden. Tabak 35,9% der Befragten sind aktuelle Raucher/innen, weitere 25,4% haben früher einmal geraucht. Insgesamt 10,3% rauchen täglich mindestens 20 Zigaretten. Etwas mehr Männer als Frauen rauchen aktuell. Bei den Altersgruppen zeigt sich lediglich unter 18-24-jährigen eine Überrepräsentation der Raucher/innen. Der Anteil aktueller Raucher/innen in Frankfurt ist etwa mit denen in Hamburg und dem gesamten Bundesgebiet vergleichbar, allerdings zeigt sich insbesondere im Vergleich zu Hamburg, dass in Frankfurt die Quote starker Raucher/innen relativ gering ist. Alkohol Einen Alkoholkonsum in den letzten 24 Stunden geben 38,4% der Befragten an, darunter deutlich mehr Männer als Frauen; zudem steigt dieser Anteil mit zunehmendem Alter. Demgegenüber geben jüngere Befragte häufiger an, in den letzten 30 Tagen betrunken gewesen zu sein (Gesamt: 15,1%). Die 30-39-jährigen sind die Altersgruppe, die durchschnittlich am frühesten in einen regelmäßigen Alkoholkonsum eingestiegen ist. 10,5% der Befragten sind aufgrund der Intensität ihres Gebrauchsmusters als mindestens „riskante“ Konsumenten einzustufen. Der Alkoholkonsum in Frankfurt unterscheidet sich nur geringfügig von dem in Hamburg bzw. dem im Bundesgebiet. Medikamente 16% der Stichprobe haben in den zurückliegenden 30 Tagen mindestens einmal pro Woche Medikamente eingenommen, dabei dominieren mit 11,8% die Schmerzmittel. Ein deutlicher Schwerpunkt des Medikamentengebrauchs ist bei älteren Befragten auszumachen. Im Unterschied zu den beiden Vergleichsbefragungen konsumieren Frauen in Frankfurt nur etwas häufiger als Männer regelmäßig Medikamente. Cannabis Auch in Frankfurt stellt Cannabis die mit Abstand meistkonsumierte illegale Droge dar; 41,3% verfügen über Erfahrungen mit der Substanz, darunter mehr Männer als Frauen. Dieser geschlechtsspezifische Unterschied zeigt sich in verstärktem Maße bei der 12-Monats- (insgesamt 10,6%) und 30-Tages-Prävalenz (5,0%). Deutliche Schwerpunkte des aktuellen Konsums zeigen sich in den jüngeren Altersgruppen. Etwa der Hälfte der Befragten wurde Cannabis schon einmal angeboten, etwas weniger halten die Droge für leicht beschaffbar und 5,5% der Drogenunerfahrenen würden die Droge bei entsprechendem Angebot möglicherweise probieren. Diese Probierbereitschaft fällt im Vergleich zu Hamburg etwas niedriger aus, wogegen die Beschaffbarkeit in Frankfurt höher eingeschätzt wird. Die Cannabis-Prävalenzraten entsprechen in etwa denen von Hamburg, liegen aber deutlich über den gesamtdeutschen Prävalenzraten (Lebenszeit: Ffm 41,3%, HH 42,4%, D 24,5%). Die Werte für das Einstiegsalter liegen in Frankfurt unter den bundesweit ermittelten, aber über denen aus Hamburg. Andere illegale Drogen 14,0% der Befragten haben schon einmal mindestens eine illegale Droge außer Cannabis konsumiert; 2,2% haben eine derartige Substanz auch in den letzten 12 Monaten und 1% in den letzten 30 Tagen konsumiert. Kokain liegt hier mit einer Lebenszeitprävalenz von 7,5% an erster Stelle, gefolgt von LSD, psychoaktiven Pilzen, Ecstasy und Amphetaminen mit jeweils rund 5%. Auch hier verfügen Männer deutlich häufiger über Konsumerfahrungen als Frauen, aktueller Konsum dieser Substanzen ist unter 25-29-jährigen am stärksten verbreitet. Die Probierbereitschaft für ‚harte Drogen’ ist unter Unerfahrenen ausgesprochen gering, wogegen 11,2% der drogenerfahrenen Personen Kokain und 5,7% Ecstasy bei entsprechendem Angebot konsumieren würden. Je etwa 20% geben an, eine dieser Substanzen leicht beschaffen zu können. In Frankfurt verfügen mehr Personen als in Hamburg und im Bundesdurchschnitt über Erfahrungen mit illegalen Drogen (außer Cannabis), Frankfurt fällt aber hinsichtlich des aktuellen Konsums hinter Hamburg zurück und rangiert hier etwa gleichauf mit dem Bundesdurchschnitt. In der Hansestadt haben im Unterschied zu Frankfurt nahezu so viele Frauen wie Männer Erfahrungen mit ‚harten Drogen’, beim aktuellen Konsum übertreffen sie sogar die Werte für die männlichen Befragten, wogegen in Frankfurt und bundesweit hier die Männer deutlich überwiegen. Freizeitaktivitäten und politische Einstellung Die Befragten in der vorliegenden Stichprobe stufen sich selbst im Schnitt leicht „links“ der politischen „Mitte“ ein. Jüngere Personen weisen eine höhere Ausgehhäufigkeit auf als ältere Befragte. Eine hohe Ausgehhäufigkeit wiederum geht oftmals mit einer höheren Prävalenz des Konsums legaler und illegaler Drogen einher. Konsum psychoaktiver Substanzen unter Frankfurter Jugendlichen und Erwachsenen im Vergleich Im Hinblick auf die Verbreitung im Bekanntenkreis zeigt sich bei den legalen Drogen ein leicht, bei den illegalen ein deutlich erhöhter Wert unter den Frankfurter Schüler/innen. Besonders eindeutig fällt dieser Unterschied bei Cannabis, synthetischen Drogen und psychoaktiven Pilzen aus. Letzteres schlägt sich auch in der Rangliste der Konsumprävalenzen nieder, wo Ecstasy, Amphetamine und Pilze bei den Jugendlichen im Unterschied zu den Erwachsenen vor Kokain rangieren. Eine noch deutlichere Differenz zeigt sich bei den Schnüffelstoffen, die bei den Erwachsenen nahezu gar keine, bei den Schüler/innen hingegen eine vergleichsweise hohe Verbreitung finden. Fazit Die Einwohner/innen von Frankfurt am Main unterscheiden sich im Hinblick auf den Gebrauch legaler Drogen nur unwesentlich von der deutschen Allgemeinbevölkerung wie auch von der in Hamburg. Hinsichtlich der illegalen Drogen sind sowohl in Frankfurt als auch in Hamburg im Vergleich zum Bundesdurchschnitt bezogen auf die Lebenszeit höhere Erfahrungswerte zu beobachten. Bezüglich des aktuellen Konsums rangiert Hamburg leicht vor Frankfurt, und was den aktuellen Konsum ‚harter Drogen’ betrifft, liegt Frankfurt gleichauf mit dem Bundesdurchschnitt.
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Irrigation in Africa, Europe and Latin America : update of the Digital Global Map of Irrigation Areas to version 4
(2006)
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Stefan Siebert
Jippe Hoogeveen
Karen Frenken
- The Land and Water Development Division of the Food and Agriculture Organization of the United Nations and the Johann Wolfgang Goethe University, Frankfurt am Main, Germany, are cooperating in the development of a global irrigation-mapping facility. This report describes an update of the Digital Global Map of Irrigation Areas for the continents of Africa and Europe as well as for the countries Argentina, Brazil, Mexico, Peru and Uruguay in Latin America. For this update, an new inventory of subnational irrigation statistics was compiled. The reference year for the statistics is 2000. Adding up the irrigated areas per country as documented in the report gives a total of 48.8 million ha while the total area equipped for irrigation at the global scale is 278.8 million ha. The total number of subnational units in the inventory used for this update is 16 822 while the number of subnational units in the global inventory increased to 26 909. In order to distribute the irrigation statistics per subnational unit, digital spatial data layers and printed maps were used. Irrigation maps were derived from project reports, irrigation subsector studies, and books related to irrigation and drainage. These maps were digitized and compared with satellite images of many regions. In areas without spatial information on irrigated areas, additional information was used to locate areas where irrigation is likely, such as land-cover and land-use maps that indicate agricultural areas or areas with crops that are usually grown under irrigation.
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Patienten auf dem Weg zur Macht? : Ergebnisse rot-grüner Gesundheitspolitik
(2006)
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Kai Mosebach
- Die erstmalige Übertragung der Regierungsverantwortung im Jahr 1998 an eine Koalition aus SPD und Bündnis90/Die Grünen auf der Bundesebene hat Erwartungen geweckt, dass sich die gesundheitspolitische Ausrichtung stärker an den Interessen von Patientinnen und Patienten orientierten würde als bisher üblich. Die Dominanz der Opposition im Bundesrat jedoch erforderte eine große Reformkoalition, um strukturelle Veränderungen im deutschen Gesundheitswesen durchsetzen zu können. Die Analyse politischer Dokumente und der wichtigsten Gesetzesvorhaben seit dem Beginn der rot-grünen Regierungskoalition zeigt, dass einerseits die individuellen und kollektiven Beteiligungsrechte von Patienten und Patientinnen sowie Patientenverbände gestärkt wurden, andererseits aber auch die finanziellen Belastungen von Erkrankten durch erhöhte Zuzahlungen und vermehrte Leistungsausgrenzungen gestiegen sind. Gemessen an den hohen Standards der Weltgesundheitsorganisation sind daher die Ergebnisse der rot-grünen Regierungszeit als ambivalent zu bewerten.
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Mortgage markets, collateral constraints, and monetary policy : Do institutional factors matter?
(2006)
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Alessandro Calza
Tommaso Monacelli
Livio Stracca
- We study the role of institutional characteristics of mortgage markets in affecting the strength and timing of the effects of monetary policy shocks on house prices and consumption in a sample of OECD countries. We document three facts: (1) there is significant divergence in the structure of mortgage markets across the main industrialised countries; (2) at the business cycle frequency, the correlation between consumption and house prices increases with the degree of flexibility/development of mortgage markets; (3) the transmission of monetary policy shocks on consumption and house prices is stronger in countries with more flexible/developed mortgage markets. We then build a two-sector dynamic general equilibrium model with price stickiness and collateral constraints, where the ability of borrowing is endogenously linked to the nominal value of a durable asset (housing). We study how the response of consumption to monetary policy shocks is affected by alternative values of three key institutional parameters: (i) down-payment rate; (ii) mortgage repayment rate; (iii) interest rate mortgage structure (variable vs. fixed interest rate). In line with our empirical evidence, the sensitivity of consumption to monetary policy shocks increases with lower values of (i) and (ii), and is larger under a variable-rate mortgage structure. JEL Classification: E21, E44, E52
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Bayesian and adaptive optimal policy under model uncertainty
(2006)
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Lars E.O. Svensson
Noah Williams
- We study the problem of a policymaker who seeks to set policy optimally in an economy where the true economic structure is unobserved, and policymakers optimally learn from their observations of the economy. This is a classic problem of learning and control, variants of which have been studied in the past, but little with forward-looking variables which are a key component of modern policy-relevant models. As in most Bayesian learning problems, the optimal policy typically includes an experimentation component reflecting the endogeneity of information. We develop algorithms to solve numerically for the Bayesian optimal policy (BOP). However the BOP is only feasible in relatively small models, and thus we also consider a simpler specification we term adaptive optimal policy (AOP) which allows policymakers to update their beliefs but shortcuts the experimentation motive. In our setting, the AOP is significantly easier to compute, and in many cases provides a good approximation to the BOP. We provide a simple example to illustrate the role of learning and experimentation in an MJLQ framework. JEL Classification: E42, E52, E58
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Unemployment fluctuations with staggered Nash bargaining
(2006)
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Mark Gertler
Antonella Trigari
- A number of authors have recently emphasized that the conventional model of unemployment dynamics due to Mortensen and Pissarides has difficulty accounting for the relatively volatile behavior of labor market activity over the business cycle. We address this issue by modifying the MP framework to allow for staggered multiperiod wage contracting. What emerges is a tractable relation for wage dynamics that is a natural generalization of the period-by-period Nash bargaining outcome in the conventional formulation. An interesting side-product is the emergence of spillover effects of average wages on the bargaining process. We then show that a reasonable calibration of the model can account well for the cyclical behavior of wages and labor market activity observed in the data. The spillover effects turn out to be important in this respect. JEL Classification: E32, E50, J64
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Consumption smoothing and liquidity income redistribution
(2006)
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Giuseppe Bertola
Winfried Koeniger
- We show theoretically that income redistribution benefits borrowingconstrained individuals more than is implied by standard relative-income and uninsurable-risk considerations. Empirically, we find in international opinion-survey data that younger and lower-income individuals express stronger support for government redistribution in countries where consumer credit is less easily available. This evidence supports our theoretical perspective if such individuals are more strongly affected by tighter credit supply, in that expectations of higher incomes in the future increase their propensity to borrow. JEL Classification: E21
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How large is the housing wealth effect? : a new approach
(2006)
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Christopher D. Carroll
Misuzu Otsuka
Jirka Slacalek
- This paper presents a simple new method for estimating the size of ‘wealth effects’ on aggregate consumption. The method exploits the well-documented sluggishness of consumption growth (often interpreted as ‘habits’ in the asset pricing literature) to distinguish between short-run and long-run wealth effects. In U.S. data, we estimate that the immediate (next-quarter) marginal propensity to consume from a $1 change in housing wealth is about 2 cents, with a final long-run effect around 9 cents. Consistent with several recent studies, we find a housing wealth effect that is substantially larger than the stock wealth effect. We believe that our approach is preferable to the currently popular cointegrationbased estimation methods, because neither theory nor evidence justifies faith in the existence of a stable cointegrating vector. JEL Classification: E21, E32, C22