Predigt oder Traktat? : Thesen zur Textdynamik mittelhochdeutscher geistlicher Prosa

  • Die deutschsprachigen Predigttexte sind schon von ihren ältesten Zeugnissen her nicht auf eine Funktion festlegbar: das Predigtmuster, die Anleitung zum Kanzelvortrag ist wohl die älteste. (...) Die angestrebte Unterscheidung von Predigt und Traktat scheint (...) [Volker Mertens] von der intentionalen virtuellen Mündlichkeit her am ehesten faßbar, sei sie post- oder anteskriptiv: als Predigten sollen daher Texte gelten, die textinterne oder –externe Markierungen dieser Mündlichkeit aufweisen. Zu unterscheiden von dieser intentionalen Mündlichkeit ist die occasionelle, die für viele Texttypen gilt: vom Traktat über Legende, Exempel, Fabel, usw.

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Metadaten
Author:Volker Mertens
URN:urn:nbn:de:hebis:30:3-264856
ISSN:0449-5233
Parent Title (German):Jahrbuch für Internationale Germanistik
Editor:Hans-Gert Roloff
Document Type:Article
Language:German
Date of Publication (online):2012/09/24
Year of first Publication:1992
Publishing Institution:Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Creating Corporation:Jahrbuch für Internationale Germanistik
Release Date:2012/10/11
GND Keyword:Predigt; Traktat; Mündlichkeit
Volume:24.1992
Issue:2
Page Number:3
First Page:41
Last Page:43
Source:Predigt oder Traktat? : Thesen zur Textdynamik mittelhochdeutscher geistlicher Prosa (in:) Jahrbuch für Internationale Germanistik 24, 1992, S . 41-43.
HeBIS-PPN:358190622
Institutes:Extern
Dewey Decimal Classification:8 Literatur / 83 Deutsche und verwandte Literaturen / 830 Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur
Sammlungen:Germanistik / GiNDok
Germanistik / GindokWeimar
BDSL-Klassifikation:06.00.00 Mittelalter / BDSL-Klassifikation: 06.00.00 Mittelalter > 06.08.00 Stoffe. Motive. Themen
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