'Wortforschung' als 'Kulturgeschichtsforschung' : A. J. Storfers Archiv der Wörter

  • Welche Konsequenzen hat Storfers Konzept einer antihistoristischen Schreibweise, sein Postulat der "Erschütterung der bequemen chronologischen Erklärungsweise", wie er schreibt, für seine Geschichte der Wörter? Welches sind die Voraussetzungen und Prinzipien seines Projekts einer "Wortforschung" als "Kulturgeschichtsforschung"? Storfer nähert sich seinem Gegenstand von zwei Seiten her. Zum einen unterstreicht er die Sprachlichkeit des Quellenmaterials, auf das sich, so betont er, "jede Geschichtsforschung" stützt. Zum anderen fragt er danach, in welchem Sinn sich Geschichte in der Sprache ablagert.

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Metadaten
Author:Birgit R. Erdle
URN:urn:nbn:de:hebis:30:3-461020
ISBN:978-3-86599-286-5
Parent Title (German):Meine Sprache ist Deutsch : Deutsche Sprachkultur von Juden und die Geisteswissenschaften 1870-1970 / Stephan Braese ; Daniel Weidner (Hg.), LiteraturForschung ; Bd. 25
Publisher:Kulturverlag Kadmos
Place of publication:Berlin
Editor:Stephan Braese, Daniel Weidner
Document Type:Part of a Book
Language:German
Date of Publication (online):2018/04/09
Year of first Publication:2015
Publishing Institution:Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Release Date:2018/04/09
GND Keyword:Storfer, Adolf J.; Lexikologie
Page Number:19
First Page:215
Last Page:229
Note:
Bei diesem Beitrag handelt es sich um die überarbeitete Fassung eines in kürzerer Form erschienenen Artikels. Vgl. Birgit R. Erdle: "A. J. Storfers Archiv der Wörter", in: Geschichte der Germanistik. Historische Zeitschrift für die Philologien 43/44 (2013), S. 108-118.
HeBIS-PPN:431196613
Dewey Decimal Classification:8 Literatur / 80 Literatur, Rhetorik, Literaturwissenschaft / 800 Literatur und Rhetorik
Sammlungen:CompaRe | Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
Licence (German):License LogoDeutsches Urheberrecht