Landna(h)me Georgien : Studien zur kulturellen Semantik

  • Im 19. und 20. Jahrhundert war Georgien mit Ausnahme der Jahre der kurzlebigen Georgischen Demokratischen Republik (1918–1921) Bestandteil des russischen und später des sowjetischen Imperiums. Als Gegenstand von Hegemonialkämpfen zwischen Nationen und Imperien wurde der politische Raum des georgischen Feudalkönigreiches und der geographische Raum zwischen dem Kaukasus und dem Schwarzen Meer seit der Antike immer wieder symbolisch und affektiv aufgeladen, gedeutet und umgedeutet. Diese Kollektivmonographie rekonstruiert die Wechselwirkung geopoetischer und geopolitischer Verschiebungen seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert, die Erfindung des Kaukasus als eines einheitlichen geokulturellen Raumes, die kulturelle Semantisierung des Schwarzen Meeres und der Kolchis erstmalig als einen Dialog zwischen georgischen, abchasischen und russischen Perspektiven.

Download full text files

Export metadata

Additional Services

Share in Twitter Search Google Scholar
Metadaten
Author:Zaal Andronikashvili, Emzar Jgerenaia, Franziska Thun-Hohenstein
URN:urn:nbn:de:hebis:30:3-623653
ISBN:978-386599-399-1
Parent Title (German):LiteraturForschung ; Bd. 33
Publisher:Kulturverlag Kadmos
Place of publication:Berlin
Document Type:Book
Language:German
Date of Publication (online):2021/07/29
Year of first Publication:2018
Publishing Institution:Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Release Date:2021/08/18
GND Keyword:Georgien; Nationenbildung; Kulturelle Identität; Kaukasus; Kaukasus <Motiv>; Kolchis; Schwarzes Meer <Motiv>
Edition:[1. Auflage]
Page Number:443
First Page:8
Last Page:443
HeBIS-PPN:485478234
Dewey Decimal Classification:8 Literatur / 80 Literatur, Rhetorik, Literaturwissenschaft / 800 Literatur und Rhetorik
Sammlungen:CompaRe | Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
Licence (German):License LogoDeutsches Urheberrecht