"Nathan", entzaubert : Kontinuität und Diskontinuität der Aufklärung in Schillers "Die Braut von Messina"

  • "Schiller und die Aufklärung" - das ist ein Feld, weit und gut bestellt zugleich. Und mit Neuentdeckungen ist einstweilen nicht zu rechnen. Doch ist das Thema selten einmal so grundsätzlich gestellt worden, wie es die Sache zu fordern scheint. Berührungspunkte mit einschlägigen Interessen der Schiller-Forschung sind jedoch allemal reichlich vorhanden: Probleme der sogenannten "Jugendphilosophie" oder auch der Kant-Rezeption Schillers lassen sich selbstverständlich nicht ohne den Sinnkomplex der "Aufklärung" diskutieren. So fraglos Schillers Teilhabe am Großprojekt der "Aufklärung" aber auch sein mag, eine Gleichsetzung mit deren Idealen erschien der Schiller-Forschung doch problematisch. Daß Schiller das Königsprinzip der Aufklärung, den Gedanken der Autonomie des vernunftbestimmten Menschen, nicht nur geteilt, sondern auch künstlerisch immer wieder umspielt hat, ist angesichts eindeutiger Bekenntnisse wohl nicht zu bezweifeln.

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Metadaten
Author:Johannes Endres
URN:urn:nbn:de:hebis:30-1108590
Parent Title (German):Goethezeitportal
Publisher:Goethezeitportal
Place of publication:München
Document Type:Article
Language:German
Date of Publication (online):2008/09/24
Year of first Publication:2004
Publishing Institution:Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Release Date:2008/09/24
GND Keyword:Lessing; Gotthold Ephraim; Schiller; Friedrich
Note:
BDSL: 13.14.00 ; 12.08.00 ; 12.13.00
Source:Goethezeitportal: http://www.goethezeitportal.de/db/wiss/schiller/braut_endres.pdf ; Erstpublikation: Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts (2000), S. 164-188
HeBIS-PPN:205661572
Dewey Decimal Classification:8 Literatur / 83 Deutsche und verwandte Literaturen / 830 Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur
Sammlungen:Germanistik / GiNDok
Licence (German):License LogoDeutsches Urheberrecht