Verstehen wir uns noch? : Was verloren geht, wenn Sprachen sterben

  • Noch nie haben vom Aussterben bedrohte Sprachen so sehr im Mittelpunkt linguistischer Forschung gestanden wie in den vergangenen zehn bis 15 Jahren. Seitdem sich die UNESCO das Thema zu Eigen gemacht hat, sind in Europa und Übersee verschiedene Förderprogramme ins Leben gerufen worden, die sich zum Ziel setzen, Bestandsaufnahmen, linguistische Dokumentationen und Initiativen zu unterstützen, um »endangered languages« zu bewahren oder sogar wiederzubeleben. Überall in der Welt sind seither Dutzende von Forscherteams unterwegs, um mit Computern, Tonbandgeräten und Video-Kameras Aufnahmen von Sprachen zu machen, von denen zu erwarten ist, dass sie das Ende dieses Jahrhunderts nicht »überleben« werden. Auch an der Universität Frankfurt stehen bedrohte Sprachen im Fokus linguistischer Forschung, wobei so unterschiedliche Weltgegenden wie der Kaukasus, Afrika, Sibirien und Südostasien im Mittelpunkt stehen.

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Metadaten
Author:Jost Gippert, Manana Tandaschwili, Rainer Vossen, Marcel Erdal, Bernd NothoferORCiDGND
URN:urn:nbn:de:hebis:30-68571
ISSN:0175-0992
Parent Title (German):Forschung Frankfurt : Wissenschaftsmagazin der Goethe-Universität
Publisher:Univ. Frankfurt, Campusservice
Place of publication:Frankfurt, M.
Document Type:Article
Language:German
Date of Publication (online):2009/08/28
Year of first Publication:2004
Publishing Institution:Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Release Date:2009/08/28
Volume:22
Issue:3-4
Page Number:9
First Page:28
Last Page:36
HeBIS-PPN:215711084
Institutes:Sprach- und Kulturwissenschaften / Sprachwissenschaften
Dewey Decimal Classification:4 Sprache / 40 Sprache / 400 Sprache
Sammlungen:Linguistik
Licence (German):License LogoDeutsches Urheberrecht