"Fuß der Leidenschaft" : Vier Abschnitte zur Bodenhaftung des politischen Theaters

  • Für Aristoteles gleicht das Drama einem 'zóon', einem Lebewesen mit Anfang, Mitte und Ende. Gemeint sind Entstehung, Ausgestaltung und Abschluss der Handlungsstruktur, und zwar als 'psyché', als Seele, des Dramas. Aus einem Blickwinkel, der weniger am 'dráma' und mehr an den körperlichen Dimensionen des Theaters orientiert ist, ließe sich Aristoteles’ Vergleich auch zur Frage nach einer Organologie des Theaters und ihrer politischen und sinnesphysiologischen Implikationen wenden. Darum geht es mir im Folgenden – für ein unterschätztes Organ: für die Füße.

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Metadaten
Author:Sandra Fluhrer
URN:urn:nbn:de:hebis:30:3-499278
ISSN:1864-8533
Parent Title (German):Komparatistik online : komparatistische Internet-Zeitschrift / Justus-Liebig-Universität Gießen
Publisher:Justus-Liebig-Univ.
Place of publication:Gießen
Document Type:Article
Language:German
Date of Publication (online):2019/03/28
Year of first Publication:2019
Publishing Institution:Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Release Date:2019/03/29
GND Keyword:Theater; Fuß; Organologie <Philosophie>; Tastsinn
Volume:2019
Issue:[Heft 1 =] Berühren. Relationen des Taktilen in Literatur, Philosophie und Theater
Page Number:28
First Page:96
Last Page:123
HeBIS-PPN:447998374
Dewey Decimal Classification:8 Literatur / 80 Literatur, Rhetorik, Literaturwissenschaft / 800 Literatur und Rhetorik
Sammlungen:CompaRe | Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
Zeitschriften / Jahresberichte:Komparatistik online : komparatistische Internet-Zeitschrift / Komparatistik online 2019 : Berühren. Relationen des Taktilen in Literatur, Philosophie und Theater
Journal:urn:nbn:de:hebis:30:3-491218
Licence (German):License LogoDeutsches Urheberrecht