Geographic mobility of couples in the United States : relocation and commuting trends

Geografische Mobilität von Paaren in den Vereinigten Staaten : Umzugs- und Pendeltrends

  • I propose that the rising number of dualearner couples in the United States impacts the trend toward declining residential mobility and rising commute times. I describe these mobility trends in the United States, first relocation trends and then daily commuting trends. My research views the commute as the bridge in time and space between home and work that a) reflects couples' negotiation of preferences, relative job importance, barriers, and opportunities; b) has consequences for family functioning, c) reflects gender differences in the ways time and place are organized, and d) varies across the life course, by race, class, and region. I describe differences in family type and family functioning based on the commuting pattern and suggest a course of future comparative research that may improve awareness of how families and couples handle labor market demands, what structures shape the picture of couples mobility, and how nation-specific circumstances orient couples toward certain kinds of mobility and away from others.
  • Es wird davon ausgegangen, dass die steigende Zahl von Doppelverdienerpaaren in den USA dafür ausschlaggebend ist, dass Umzugsmobilität abnimmt und Pendelzeiten steigen. Im Folgenden werden zunächst Daten zur Entwicklung der Verbreitung von Umzügen und Tagespendeln in den USA vorgestellt. In meiner eigenen Studie wird Pendeln als raum-zeitliche Brücke zwischen Wohn- und Arbeitsort konzeptualisiert, die a) die von den Partnern ausgehandelten Präferenzen, die wahrgenommene Bedeutung der Berufstätigkeit, Barrieren und Chancen zum Ausdruck bringt; b) Konsequenzen für die Ausgestaltung familialer und partnerschaftlicher Beziehungen nach sich zieht, c) in Abhängigkeit vom Geschlecht unterschiedlich gestaltet wird; d) über den Lebenslauf hinweg in Abhängigkeit von ethnischer Zugehörigkeit, Klasse und Religion variiert. Es werden Befunde zu Unterschieden hinsichtlich des Familientyps und der Organisation familialer Beziehungen auf der Grundlage von Pendel-Mustern dargestellt. Abschließend werden Vorschläge für künftige vergleichende Studien vorgestellt, die eine differenziertere Betrachtung ermöglichen, wie Familien und Paare mit Anforderungen des Arbeitsmarkts umgehen, welche Anforderungen die Art der Mobilität von Paaren formen und wie nationale Besonderheiten zur Ausbildung spezifischer Mobilitätsformen beitragen.
Metadaten
Author:Heather Hofmeister
URN:urn:nbn:de:hebis:30:3-511679
URL:https://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/32425
ISSN:2196-2154
ISSN:1437-2940
ISSN:0935-4018
Parent Title (German):Zeitschrift für Familienforschung
Publisher:Budrich ; GBI-Genios Deutsche Wirtschaftsdatenbank GmbH
Place of publication:Leverkusen ; Opladen ; München
Document Type:Article
Language:English
Year of Completion:2005
Year of first Publication:2005
Publishing Institution:Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Release Date:2019/09/16
Tag:Arbeitsteilung; Aufgabenteilung; Binnenwanderung; Doppelverdienerpaare; Dual Career Couple; Familie; Familie-Beruf; Familienform; Geschlechtsunterschiede; Nordamerika; Organisation familialer Beziehungen; Partnerbeziehung; Pendeln; Pendler; USA; Umzug; Wohnortwechsel; geschlechtsspezifische Faktoren; horizontale Mobilität
Dual-earner couples; commuting; family functioning; family type; gender differences; journey to work; relocation
Volume:17
Issue:2
Page Number:15
First Page:115
Last Page:128
Note:
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0
HeBIS-PPN:454161875
Institutes:Gesellschaftswissenschaften / Gesellschaftswissenschaften
Dewey Decimal Classification:3 Sozialwissenschaften / 30 Sozialwissenschaften, Soziologie / 300 Sozialwissenschaften
Sammlungen:Universitätspublikationen
Licence (German):License LogoCreative Commons - Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen