"Übersetzungsfabriken" : das deutsche Übersetzungswesen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

Wenn der Anbruch des Zeitalters der Weltliteratur auch noch auf sich warten ließ - was die deutschen Buchhändler und Übersetzer betrifft, so folgten sie Goethes Aufruf zur "Beschleunigung" dieser Epoche nur allzu eifrig.
Wenn der Anbruch des Zeitalters der Weltliteratur auch noch auf sich warten ließ - was die deutschen Buchhändler und Übersetzer betrifft, so folgten sie Goethes Aufruf zur "Beschleunigung" dieser Epoche nur allzu eifrig. Neben französischen Romanen und Theaterstücken waren zum Zeitpunkt von Goethes Diktum v.a. die Romane Walter Scotts Gegenstand hektischer Übersetzungstätigkeit. Ebenfalls im Jahre 1827 ließ Wilhelm Hauff in seinen satirischen Bildern Die Bücher und die Lesewelt seiner Phantasie in Bezug auf die Herstellung von Übersetzungen freien Lauf. Hauff richtet seine Satire gegen den in Zwickau ansässigen Verlag der Gebrüder Schumann, die sich maßgeblich an dem Geschäft mit den Übersetzungen der Romane Scotts beteiligten.
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Metadaten
Author:Norbert Bachleitner
URN:urn:nbn:de:hebis:30-1147846
Document Type:Article
Language:German
Date of Publication (online):2010/02/16
Year of first Publication:1989
Publishing Institution:Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main
Release Date:2010/02/16
SWD-Keyword:Übersetzung
Source:http://complit.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/abt_complit/%C3%9Cbersetzungsfabriken_pdf.pdf ; (in:) Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur, 1989, 14, 1, S. 1-49
HeBIS PPN:224276409
Dewey Decimal Classification:800 Literatur und Rhetorik
Sammlungen:Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
Licence (German):License Logo Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

$Rev: 11761 $