Strategies and effectiveness of zoo education in the field of conservation biology

Evidence is increasingly pointing towards a significant global decline in biodiversity. The drivers of this decline are numerous, including habitat change and overexploitation, rapid deforestation, pollution, exotic spec
Evidence is increasingly pointing towards a significant global decline in biodiversity. The drivers of this decline are numerous, including habitat change and overexploitation, rapid deforestation, pollution, exotic species and disease, and finally climate change as an emerging driver of biodiversity change (Nakamura, et al., 2013; Hancocks, 2001; Pereira, Navarro & Martins, 2012). Raising public awareness of the need to conserve biological diversity is essential to safeguard the richness of life forms all over the world (Lindemann-Matthies, 2002). In this regard, institutions such as science museums, zoos and aquariums have the potential to play an important role (Rennie & Stocklmayer, 2003). Especially, zoos can provide a productive learning environment (Miles & Tout, 1992), facilitating the promotion of public conservation awareness and the adoption of pro-environmental behaviours that would reduce negative human impacts on biodiversity (Barongi, et al., 2015).
Based on these concepts, my study contributes to the developing field of visitor studies. Taking as reference non-zoo visitors and zoo visitors, I have focused on reviewing some aspects of conservation education, such as people's awareness of conservation, people's interest in animals and people's feelings towards animals and attitudes towards zoos. The study identified differences between non-regular and regular zoo visitors in interests in animals, as well as visitor attitudes towards conservation issues and zoos. Therefore, the present study indicated that positive emotional reactions and, in particular, a perceived sense of connection to the animal were linked and depended on the frequency of zoo visits. It was as well remarkable, that conservation awareness was influenced by the interest in animals, the interest in visiting zoos, the attitudes towards these institutions, and the age and the country of origin. All these variables had a greater effect in the conservation consciousness of the participants. Additionally interestingly, the main reason for visiting zoos in every country was to learn something about animals. This highlights the educational role of zoos and broadly supports the idea that people want to visit zoos to learn something about animals, in turn facilitating pro-conservation learning and changes in attitude. They are uniquely positioned to interact with visitors, communities, and society and to contribute by providing an informative and entertaining environment. Visiting zoos could led to contribute to promoting animal connectedness and interest in species.
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Die Evidenz deutet zunehmend auf einen signifikanten globalen Rückgang der Biodiversität hin. Die Treiber dieses Rückgangs sind zahlreich, darunter Lebensraumzerstörung und Überbeanspruchung, schnelle Abholzung, Umweltve
Die Evidenz deutet zunehmend auf einen signifikanten globalen Rückgang der Biodiversität hin. Die Treiber dieses Rückgangs sind zahlreich, darunter Lebensraumzerstörung und Überbeanspruchung, schnelle Abholzung, Umweltverschmutzung, invasive Arten oder Krankheiten und schließlich der Klimawandel als aufkommender Treiber des Wandels der biologischen Vielfalt (Nakamura, Monte-Luna, Lluch-Belda & Lluch-Cota, 2013; Hancocks, 2001; Pereira, Navarro & Martins, 2012). Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Notwendigkeit der Erhaltung der biologischen Vielfalt ist von wesentlicher Bedeutung für den Schutz des Reichtums an Lebensformen auf der ganzen Welt (Lindemann-Matthies, 2002). In diesem Zusammenhang haben Institutionen wie Wissenschaftsmuseen, Zoos und Aquarien das Potenzial, eine wichtige Rolle einzunehmen (Rennie & Stocklmayer, 2003). Insbesondere Zoos können eine produktive Lernumgebung bieten (Miles & Tout, 1992), die die Förderung des Bewusstseins für den öffentlichen Naturschutz und die Ausbildung umweltfreundlicher Verhaltensweisen erleichtert und somit die negativen menschlichen Auswirkungen auf die biologische Vielfalt reduzieren würden (Barongi, Fisken, Parker & Gusset, 2015).
Basierend auf diesen Konzepten trägt meine Studie zum sich entwickelnden Bereich der Besucherstudien bei. Als Referenz für Nicht-Zoo-Besucher und Zoobesucher habe ich mich auf die Überprüfung einiger Aspekte der Naturschutzaufklärung konzentriert, wie z.B. das Naturschutzbewusstsein der Menschen, das Interesse der Menschen an Tieren und die Gefühle der Menschen gegenüber Tieren und die Einstellung gegenüber Zoos. Die Studie identifizierte Unterschiede zwischen unregelmäßigen und regelmäßigen Zoobesuchern im Hinblick auf das Interesse an Tieren sowie die Einstellung der Besucher zu Naturschutzfragen und Zoos. Daher zeigte die vorliegende Studie, dass positive emotionale Reaktionen und insbesondere ein wahrgenommenes Gefühl der Verbundenheit mit dem Tier, von der Häufigkeit der Zoo-Besuche abhängen. Bemerkenswert war auch, dass das Naturschutzbewusstsein durch das Interesse an Tieren, der Häufigkeit des Zoobesuches, der Einstellung zu diesen Institutionen sowie vom Alter und Herkunftsland beeinflusst wurde. Alle diese Variablen hatten einen größeren Einfluss auf das Artenschutzbewusstsein der Teilnehmer.
Der Hauptgrund für den Besuch von Zoos war in den untersuchten Ländern einheitlich: „etwas über Tiere zu erfahren“. Dies unterstreicht den Bildungsauftrag der Zoos und unterstützt weitgehend die Idee, dass Menschen Zoos als Lernort annehmen und somit etwas über Tiere lernen. Durch die intensive Beschäftigung mit den Tieren, werden Inhalte zum Artenschutz erlernt und eventuell Einstellungsänderungen bei den Besuchern erzielt. Sie haben daher besondere Möglichkeiten mit Besuchern, Gemeinschaften und der Gesellschaft zu interagieren und einen Beitrag zum Arten- und Naturschutz zu leisten, indem sie eine informative und unterhaltsame Lernumgebung bieten. Der Besuch von Zoos könnte dazu beitragen, die Verbundenheit zu Tieren und das Interesse an Arten nachhaltig zu fördern.
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Metadaten
Author:Natalia Álvarez Montes
URN:urn:nbn:de:hebis:30:3-591195
Place of publication:Frankfurt am Main
Referee:Paul Wilhelm Dierkes, Volker Wenzel
Advisor:Paul Wilhelm Dierkes
Document Type:Doctoral Thesis
Language:English
Date of Publication (online):2021/03/14
Year of first Publication:2020
Publishing Institution:Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Granting Institution:Johann Wolfgang Goethe-Universität
Date of final exam:2021/03/03
Release Date:2021/03/22
Pagenumber:145
HeBIS PPN:477229670
Institutes:Biowissenschaften
Dewey Decimal Classification:370 Bildung und Erziehung
590 Tiere (Zoologie)
333.7 Natürliche Ressourcen, Energie und Umwelt
Sammlungen:Universitätspublikationen
Biologische Hochschulschriften (Goethe-Universität)
Licence (German):License Logo Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

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