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Neufunde und Bestätigungen bemerkenswerter Pflanzenarten Sachsen-Anhalts im Jahr 2011
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Heinz Ziesche
- Mit diesem Beitrag werden aktuelle Pflanzenfunde (bezogen auf die Rastereinheit Messtischblatt-Viertelquadrant) einiger Botaniker benannt sowie eine Kurzeinschätzung der Bedeutung der Funde mitgeteilt. Die Aktualität bezieht sich auf den Kenntnisstand des „Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen Ostdeutschlands“ (BENKERT et al. 1996) sowie auf aktuelle Kartierungsmitteilungen. Die Nomenklatur richtet sich nach BUTTLER et al. (2011).
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Septuagesimae Ms_Ff_Mus_1518
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Mus Hs 2212
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Ms Ff Mus 844 Cantata Jesus
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Cantate auf die Geburt des Prinzen Ferdinand zu H. Ms Ff Mus 480
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Gegenübertragung in der stationären, psychosomatischen Therapie
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Alexander Obbarius
- Die Gegenübertragung hat sich mittlerweile zu einem der wichtigsten
Instrumente der stationären psychosomatischen Therapie entwickelt. Ihr kommt
in der psychodynamischen Psychotherapie für das Verständnis der
unbewussten Konflikte und für den damit zusammenhängenden
Behandlungserfolg eine zentrale Funktion zu. Dies gilt für die Einzeltherapie,
aber auch für die integrative stationäre psychodynamische Therapie und deren
„Herzstück“ (Janssen 2004) - das multiprofessionelle Team. Die Ziele der Arbeit
bestehen - abgesehen von der Beschreibung der Faktorenstruktur und
Reliabilität des Gegenübertragungsfragebogens - darin, herauszufinden, ob
sich a) die Gegenübertragung in unterschiedlichen Therapieverfahren
unterscheidet, b) in welcher Weise die Gegenübertragung mit dem
Beziehungserleben und der Beziehungsgestaltung des Patienten
zusammenhängt, c) ob die Gegenübertragung mit der Belastung des Patienten
zusammenhängt und d) ob sich die Gegenübertragung abhängig von der
Diagnose unterscheidet.
Methode: Dazu wurde mithilfe des Gegenübertragungsfragebogens (CTQ-D)
die Gegenübertragung von 137 Patienten durch mehrere Therapeuten (Ärzte,
Psychologen und Pflegekräfte) aus zwei psychosomatischen Kliniken zu
Therapiebeginn und zum Therapieende erhoben. Insgesamt flossen 1131
Fragebögen in die Auswertung mit ein. Die Faktorenanalyse des CTQ-D ergab
eine Lösung mit sieben statistisch und klinisch kohärenten Faktoren: 1)
aggressiv-resignative GÜ, 2) positiv-zugeneigte GÜ, 3) überwältigt-verängstigte
GÜ, 4) protektiv-elterliche GÜ, 5) desinteressierte GÜ, 6) verstrickte GÜ und 7)
sexualisierte GÜ. Die Patienten füllten die Symptomcheckliste (SCL-90R), den
Helping Alliance Questionaire (HAQ), das Inventar zur Erfassung
interpersonaler Probleme (IIP) und den Fragebogen zur Erhebung von
Persönlichkeitsstörungen (ADP-IV) zu Beginn und zum Ende der Therapie aus.
Ergebnisse: Es konnten einige spezifische und signifikante Zusammenhänge
zwischen der Gegenübertragung der Therapeuten und den
Selbstbeurteilungsinstrumenten der Patienten nachgewiesen werden:
a) Konfliktorientierte Therapieverfahren (Gesprächstherapien) erzeugen bei den
Therapeuten höhere aggressiv-resignative Gegenübertragung,
Zusammenfassung
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erlebnisorientierte Therapieverfahren (Körpertherapie und Gestaltungstherapie)
rufen höhere positiv-zugeneigte, protektiv-elterliche und verstrickte
Gegenübertragung hervor. b) Die Beziehungszufriedenheit der Patienten ist
umso größer, je geringer die aggressiv-resignative Gegenübertragung von den
Therapeuten wahrgenommen wird und die Therapiezufriedenheit ist umso
größer, je geringer die aggressiv-resignative, überwältigt-verängstigte und
protektiv-elterliche Gegenübertragung ausgeprägt ist. Ein hoher IIP-Wert bei
den Patienten hängt mit dem Erleben von überwältigt-verängstigter
Gegenübertragung zusammen. c) Patienten mit hohem GSI rufen bei den
Therapeuten hohe aggressiv-resignative, überwältigt-verängstigte,
desinteressierte und geringe positiv-zugeneigte Gegenübertragung hervor.
Verstrickte, positiv-zugeneigte und sexualisierte Gegenübertragung hängen mit
einem guten Therapieverlauf zusammen, aggressiv-resignative und
desinteressierte Gegenübertragung deuten auf eine schlechte Entwicklung im
Verlauf hin. d) Die höchsten Werte der aggressiv-resignativen, überwältigtverängstigten
und protektiv-elterlichen GÜ und die geringste positiv-zugeneigte
GÜ wird bei der Gruppe der Persönlichkeitsstörungen wahrgenommen. Den
höchsten Wert der positiv-zugeneigten und der verstrickten GÜ erreicht die
Gruppe der Essstörungen. Somatoforme Störungen rufen in den Therapeuten
ein hohes Maß an Desinteresse hervor. Die Gruppe der affektiven Störungen
erzeugt bei den Therapeuten in allen Dimensionen geringe
Gegenübertragungsgefühle.
Folgerung: Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Gegenübertragung ein
aussagekräftiges Instrument zur Beurteilung der Beziehungsgestaltung, der
Belastung und der Verlaufsbeurteilung der Patienten auf einer
psychosomatischen Station darstellt. Sie betonen auch die Bedeutung der
Auflösung negativer Gegenübertragungskonstellationen durch Supervisionen
und Teambesprechungen im stationären Alltag. Dabei bedürfen schwierige
Patienten, beispielsweise mit somatoformer Störung oder
Persönlichkeitsstörung besonderer Aufmerksamkeit. Dem CTQ-D kann neben
dem Einsatz als wissenschaftlichem Instrument im Rahmen der Ausbildung und
im klinischen Alltag zur Vorhersage des Therapieverlaufs umfassende
Bedeutung zukommen.
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Beiträge zur Naturkunde zwischen Egge und Weser
- Die "Beiträge zur Naturkunde zwischen Egge und Weser" erscheinen seit 2005 als Nachfolger der "Veröffentlichungen des Naturkundlichen Vereins Egge-Weser" (1998-2004) bzw. der Vereinszeitschrift "Egge - Weser" (1981-1997). Aktuell wird die Herausgabe von mehreren Vereinen finanziert. Einen wesentlichen Beitrag leistet dazu die Landschaftstation im Kreis Höxter, die auch den Redaktionsteil, die Herstellung und die Verteilung der Druckschriften übernommen hat. Dabei nutzen die Mitarbeiter der Landschaftsstation diese Möglichkeit, ihre Arbeit einem interessierten Publikum vorzustellen und gleichzeitig einen jährlichen Bericht über ihre (größtenteils durch öffentliche Gelder finanzierte) Tätigkeit bei den Bürgern und Bürgerinnen des Kreises Höxter abzugeben.
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Jahrbuch des Bochumer Botanischen Vereins
- Das Jahrbuch des Bochumer Botanischen Vereins e. V. (Zitiervorschlag: Jahrb. Bochumer Bot. Ver.) erscheint einmal jährlich und umfasst Berichte über die Aktivitäten des Vereins. Regelmäßige Beiträge betreffen die folgenden Rubriken:
Veröffentlichungen des Bochumer Botanischen Vereins:
Die Veröffentlichungen erscheinen im Laufe des Jahres zunächst online. Vor dem Erscheinen werden sie von der Schriftleitung bzw. externen Gutachtern beurteilt. Nach Erscheinen werden keine inhaltlichen Änderungen mehr vorgenommen. Am Ende des Jahres werden die "Veröffentlichungen" ins Jahrbuch übernommen. Durch das Erscheinen als Printversion bekommen dann die ggf. in den Veröffentlichungen publizierten taxonomischen Umkombinationen oder Neubeschreibungen von Sippen nomenklatorische Gültigkeit.
Exkursionsberichte: Kurzberichte und Artenlisten zu den im Jahr durchgeführten Exkursionen des Bochumer Botanischen Vereins.
Bericht zum regionalen GEO-Tag der Artenvielfalt: Kurzbeschreibung des untersuchten Geländes im Bochumer Raum mit der Gesamtartenliste der Pflanzen, Tiere und Pilze.
Floristische Funde: Zusammenstellung interessanter Pflanzenfunde des jeweiligen Jahres aus Bochum und Umgebung.
Pflanzenporträts: Die Pflanzenporträts werden von Vereinsmitgliedern geschrieben. Sie bieten eine mehr oder weniger ausführliche Zusammenstellung von Informationen zu einer Art, die oft Schwerpunkte auf Ökologie, Bestimmung und Verbreitung in Nordrhein-Westfalen legen sowie aussagekräftige Fotos zeigen. Darüber hinaus werden am Anfang des Jahres die Pflanzen der "Natur des Jahres" behandelt, am Ende Weihnachtspflanzen oder winterblühende Arten. Im Unterschied zu den "Veröffentlichungen" können die Porträts im Laufe des Jahres noch verändert bzw. ergänzt werden. Am Ende des Jahres werden sie ins Jahrbuch übernommen. Danach werden keine Änderungen mehr vorgenommen.
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Australasian Arachnology
- The aim of the Australasian Arachnological Society is to promote interest in
the ecology, behaviour and taxonomy of
arachnids of the Australasian region. "Australasian Arachnology", first published in November 1979, is the Newsletter of the Australasian Arachnological Society.
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Waldökologie, Landschaftsforschung und Naturschutz
- Die von der Arbeitsgemeinschaft Forstliche Standorts- und Vegetationskunde (AFSV) herausgegebene Fachzeitschrift soll wichtige Forschungsergebnisse kommunizieren und Impulse geben. Ab dem Jahr 2008 begann sich das Themenspektrum der Vorläufer-Zeitschrift "Waldökologie online" (ISSN 1604-7103) durch einen Zusammenschluss mit dem traditionsreichen "Archiv für Naturschutz und Landschaftsforschung" (ISSN 0003-9306) zu erweitern. Die Fusionierung unter dem neuen Titel "Waldökologie, Landschaftsforschung und Naturschutz" war mit Heft 7 (2009) endgültig vollzogen.