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Ob Tulpenschwindel oder Immobilienblase – Die Abläufe der Wirtschaftskrisen sind ähnlich : historische Perspektive auf ökonomischen Rhythmen und ihre Ursachen
(2012)
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Werner Plumpe
- Wirtschaftskrisen sind nichts Neues. Sie zählen im Laufe der Jahrhunderte zu wiederkehrenden Ereignissen. Seit dem 19. Jahrhundert strahlen sie allerdings meist weit über das ökonomische Geschehen hinaus. Ihre Ursachen sind vielfältig und lassen sich nicht allein auf das Verhalten einzelner Personen oder »der Märkte« reduzieren. Die als so beunruhigend wahrgenommenen Spekulationenmüssen als ein notwendiges Moment allen wirtschaftlichen Handelns betrachtet werden und gehören zu den Rhythmen, die – so zeigen auch die jüngsten Entwicklungen – durch staatliche Interventionen nicht ohne Weiteres umzukehren sind.
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Schrott, Rinder, Dreifußkessel: Wie funktionierte Geld vor den Münzen? : Von der mykenischen Palastwirtschaft bis zu Homers Helden
(2012)
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Emanuel Seitz
- Münzen waren nicht das erste Geld. In der griechischen Frühgeschichte (17. bis 6. Jahrhundert v. Chr.) dienten Rinder, Frauen, Dreifüße, Gold- und Silberschrott, Bratspieße, Kessel und kostbare Gewänder als Zahlungsmittel. Charakteristisch für frühe Geldformen ist ihre funktionale Vielfalt: Mit Kesseln und Dreifüßen konnte man bezahlen, sie dienten aber auch als Preise für Wettkämpfe und Weihegeschenke oder eben als Weinmischgefäß oder Kochtopf für Badewasser. Wie die Wirtschaft unter solchen Bedingungen funktionierte, hing stark von der Gesellschaftsform und ihren Handelsbeziehungen ab.
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Wer prägte die ersten Münzen? : Die Spur führt nach Ephesos und in die lydische Königsstadt Sardeis
(2012)
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Hans-Markus von Kaenel
- Münzen sind eine Spezialform von Geld: Ein Stückchen Metall eines bestimmten Gewichts mit einem aufgeprägten Bild. Die ältesten Münzen stammen aus dem Reich der Lyder an der Westküste der heutigen Türkei. Sie wurden um 600 v. Chr. in einer Legierung von Gold und Silber (Elektron) hergestellt. Die lydischen Könige, allen voran der sagenhaft reiche Kroisos, verfügten in ihren Territorien über Goldvorkommen. Die Funktion der frühen Münzen wird bis heute kontrovers diskutiert.
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Der römische Denar: Euro des Altertums : 500 Jahre stabile Währung zwischen Britannia und Kleinasien
(2012)
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Fleur Kemmers
- Der römische Denar war vor 2000 Jahren weiter verbreitet als heute der Euro. Und obwohl die Münzprägung sich auf Rom konzentrierte, entstanden überwiegend regionale Umläufe. Über 500 Jahre war das Denarsystem stabil, bis es plötzlich zusammenbrach.
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Keine Gesellschaft kann ohne den Austausch von Gaben existieren : warum Tauschringe durch Geld nicht obsolet werden
(2012)
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Hans Peter Hahn
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Für alle Fälle einen Hahn im Kofferraum : die Bedeutung des Brautpreises in Burkina Faso
(2012)
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Kathrin Knodel
- Menschen mit Geldbeträgen in Verbindung zu setzen, gilt heute in Deutschland als inakzeptabel, ja sogar sittenwidrig. Zwangsheiraten, bei denen auch Brautgeld fließt, werden als Menschenhandel geahndet. Bei den Brautpreisübergaben der Mossi in Burkina Faso gewinnen Geld und Güter jedoch eine symbolische Dimension. Wer von der Suppe isst, die mit dem Salz des Brautpreises gewürzt ist, erkennt das Bündnis zwischen den Brautleuten an. Die sorgfältig vorbereitete Übergabe des Preises etabliert soziale Bande zwischen den Familien und ist zugleich ein Test für den Bräutigam.
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"Wenn die Prosa abgetan ist, kann die Poesie um so lustiger gedeihen" : Goethes Lebensführung im Spiegel seiner Haushaltsbücher
(2012)
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Vera Hierholzer
- Goethe lebte auf großem Fuß, das belegen seine akribisch geführten Haushaltsbücher aus der Weimarer Zeit. Großzügig war er, wenn es um die fürstliche Bewirtung seiner Gäste, seine zahlreichen Reisen und die Neuanschaffungen für seine Sammlungen ging. Bescheidener lebte er im engeren Familienkreis. Geprägt von den bürgerlichen Prinzipien seines Frankfurter Elternhauses war ihm die sorgfältige Kostenkontrolle immer ein Anliegen, die Ordnung seiner privaten Finanzwirtschaft stellte für ihn die Basis seines Lebenswerks dar.
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L'Impero romano d'Occidente e i Barbari: le invasioni e la disfatta economica del V secolo d.C.
(2011)
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Alberto Giudice
- Gli approfonditi studi che si sono svolti in questi ultimi decenni sul tardo antico hanno
consentito di precisare le caratteristiche del periodo e di generare un acceso dibattito
che, ancora oggi, dilania il mondo accademico che risulta essere smembrato in due
scuole di pensiero: continuisti e catastrofisti.1 I primi, a seguito della rivoluzione
copernicana di Peter Brown2, considerano il tardo antico come un’età di transizione
che segna il graduale passaggio dall’epoca antica a quella medievale3. I secondi, al
contrario, giudicano il periodo come un’epoca di cesura e di rottura con il mondo
antico4.
Appare evidente che la diversa valutazione che si da all’epoca ha portato ad
una distinta considerazione delle invasioni barbariche. Secondo i continuisti, infatti, le
popolazioni che attraversano il confine germanico non provocano alterazioni nella
struttura economica e politica dell’impero romano d’Occidente e affermano che i
barbari si sono semplicemente “accomodati” nel territorio di Roma5. Secondo i
catastrofisti, invece, gli invasori hanno causato il declino economico e sociale di
Roma portandola verso la caduta sancita nel 476 d.C.6
La sterile controversia, che ancora oggi è attiva nel mondo accademico, non ha
consentito di precisare come i Barbari abbiano alterato il sistema economico romano
poiché le due fazioni non hanno analizzato come gli “invasori” si siano inseriti
all’interno di un apparato consolidato ma fragile.
Il modello che qui si propone è sostanzialmente diverso da quello tradizionale:
non si parlerà di continuità o di rottura ma di una alterazione sostanziale che porterà
alla nascita di un nuovo mondo economico fondato su nuove basi.
Per raggiungere questo scopo si sono analizzate sia le fonti letterarie che
quelle archeologiche in maniera paritetica: nessuna delle due ha prevalso sull’altra in
modo da non far risaltare ne l’idea della continuità ne quella della rottura.
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La breve vita dello psykter. Parabola dell'habrosyne sullo scorcio dell'arcaismo
(2011)
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Catia Trombetti
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Ein Blick in die Werkstatt : zu Martial VI 15
(2011)
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Michael Wenzel