Linguistik-Klassifikation: Grammatikforschung / Grammar research
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Zur Herausbildung der Kategorie "Modalverb" in der Grammatikographie des Deutschen (und des Portugiesischen)
(2006)
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Thomas Johnen
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Zur Bildung des Progressivs im Aja
(1994)
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Ines Fiedler
- Im folgenden Beitrag werden die Möglichkeiten der Bildung des Progressivs im Aja dargestellt sowie die zur Bildung des Progressivs verwendeten Formen in ihrer Grammatikalisierungskette vorgestellt. Das Aja gehört zu einer Gruppe von Sprachen/Dialekten, die lange Zeit unter dem Begriff "Ewe" zusammengefaßt wurden, in jüngster Zeit aber auch als Gbe(-Kontinuum) bezeichnet werden. Dabei ist "Gbe" ein in allen sprachlichen Einheiten des Kontinuums anzutreffendes Lexem mit der Bedeutung "Sprache".
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Zum Ausdruck des Fokus im Foodo
(2006)
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Ines Fiedler
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Vom GURren und KWAken und anderen Zungen
(2006)
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Anne Schwarz
- Wenngleich Brigitte Reineke vieler Zungen mächtig ist, möchte ich mich im Folgenden der von ihr Zeit ihres Lebens besonders präferierten Gruppe der Gur- und Kwasprachen und ihren aktuellen Forschungsinteressen in diesen widmen.
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Universalgrammatik und Modalität in Gebärdensprachen
(2007)
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Helen Leuninger
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To be or not to be? About the copula system in Buli (Gur)
(2008)
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Anne Schwarz
- This talk concerns the copula system in Buli, a Ghanaian language which has also been attested in Bahia (Rodrigues 1935, Zwernemann 1968). Special focus will be put on the categorization of two copula-reminiscent elements for which I will propose a discoursepragmatic analysis.
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Pfade der Grammatikalisierung : ein systematischer Überblick
(1993)
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Isabel Compes
Silvia Kutscher
Carmen Rudorf
- In der Forschung zu Grammatikalisierungsphänomenen wurden die Untersuchungsergebnisse häufig in Form grafischer Schemata dargestellt. Die einschlägige Forschungsliteratur spricht daher von 'grammaticalization paths', 'chains' und 'channels'. Wir möchten in dieser Arbeit erstens einen Überblick darüber bieten, welche Grammatikalisierungspfade – und zu welchen traditionellen grammatischen Domänen – bisher vorgeschlagen wurden. Zweitens möchten wir mittels der Zusammmenstellung der Pfade in einem Gesamtbild veranschaulichen, wie ein Grammatik-Modell aussehen könnte, dem die Grammatikalisierungstheorie zugrunde liegt. Ein solcher Überblick ist aus mehreren Gründen problematisch: Zum einen liegen für einige Grammatikalisierungsentwicklungen verschiedene Vorschläge vor, von denen wir jeweils die auswählten, für die ausreichend Belegmaterial angeführt wurde. Ein anderes Problem stellt die Heterogenität der grafischen Schemata dar, für die wir versucht haben, ein einheitliches Format zu erarbeiten, um sie in unser Gesamtmodell zu integrieren. In gleicher Weise wurden die Vorschläge einbezogen, die nicht in grafischer Gestalt vorlagen. Ein grundlegendes Kriterium für die Auswahl aus der vielfältigen Literatur war, daß die Bewegung eines sprachlichen Elements entlang seines historisch belegten Pfades betrachtet wurde. Im ersten Teil der Arbeit wird die Gesamtgrafik in Bezug auf die von Himmelmann 1992 skizzierte Grammatikalisierungtheorie in einzelnen Aspekten erläutert. Der zweite Teil dient der Einordnung der historisch belegten Entwicklungen in das Gesamtschema, wobei zwei Pfade gesondert behandelt werden. Zum Abschluß möchten wir kurz auf die Möglichkeiten und die Mängel des Modells eingehen.
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Let’s focus it: Fokus in Gur- und Kwasprachen
(2006)
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Ines Fiedler
Brigitte Reineke
Anne Schwarz
- Ziel dieses Artikels ist es, allgemeine Frage- und Problemstellungen bei der Untersuchung des Phänomens Fokus in ausgewählten Gur- und Kwasprachen vorzustellen, d.h. unsere Forschungsvorhaben kurz zu skizzieren, ohne dass wir bereits auf Ergebnisse eingehen können. Dieser Aufsatz gibt einen Überblick über das Forschungsfeld, damit verbundene Problemstellungen und die von uns anvisierten Aufgaben und Methoden: - Was verstehen wir unter Fokus? - Warum sind die Gur- und Kwasprachen für diese Untersuchung von Relevanz? - Welche Korrelationen lassen sich zwischen Struktur und semantisch/pragmatischen Merkmalen erkennen? - Welche Entwicklung haben Fokusstrukturen genommen? - Welche methodischen Grundlagen liegen unseren Untersuchungen zugrunde?
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Inuktitut : eine grammatische Skizze
(2008)
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Elke Nowak
- Inuktitut wird in der kanadischen Arktis, im Territorium Nunavut und in Arctic Quebec, von ca. 30.000 Menschen gesprochen und steht in einem Varietätenkontinuum mit den benachbarten Sprachen der Familie „Eskimo-Aleut“, deren Verbreitungsgebiet sich von Ostgrönland bis zur Nordostspitze Asiens erstreckt. Inuktitut ist eine polysynthetische Sprache und zeichnet sich durch uneingeschränkte morphologische Produktivität und Komplexität aus. Die vorliegende grammatische Skizze richtet ihr Augenmerk vorrangig auf diese synthetischen Prozesse, die sich keineswegs auf lexikalische Produktivität im Sinne einer ‚Wortbildung’ beschränken, sondern weitestgehend grammatisch konfigurierende Prozesse umfassen. Ausführlich behandelt werden auch die Kapazitäten der extrem differenzierten Flexionsparadigmen, insbesondere der Verbalflexion, die vollständige Propositionen konstituiert und durch die allein ein kohärenter Diskurs gewährleistet wird.
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Inhalt und Aufbau deskriptiver Grammatiken : (How to write a grammar)
(1987)
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Ulrike Mosel
- Das vorliegende Arbeitspapier ist das Skript einer Vorlesung, die ich während des Wintersemesters 1986/87 am Institut für Sprachwissenschaft der Universität zu Köln gehalten habe. […] Das Arbeitspapier gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil, Kapitel 1 - 4, werden die bei der Untersuchung und Beschreibung einer Sprache auftretenden soziolinguistischen Probleme besprochen, während im zweiten Teil, Kapitel 5 - 11, behandelt wird, wie eine Grammatik geschrieben werden sollte. Es geht dabei also nicht um die grammatische Analyse sprachlicher Daten, sondern um die Darstellung einer Sprache, d.h. um die schriftstellerische Aufgabe des Linguisten, des Grammatikers im eigentlichen Sinn.