Osnabrücker Naturwissenschaftliche Mitteilungen, Band 29 (2003)
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Zur Entwicklungsgeschichte des nördlichen Osnabrücker Berglandes
(2003)
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Horst Klassen
- Die Entwicklungsgeschichte des zentralen Osnabrücker Berglandes in der Juraund Kreide-Zeit ist bisher nicht geklärt. Haack (1925) nahm an, dass dieses Gebiet zur Zeit des späten Mesozoikums ein Untiefenbereich war: Die „Nordwestfälisch-Lippische-Schwelle“. Demgegenüber war nach Baldschuhn & Kockel (1999) dieser Raum Teil eines bedeutenden Graben- Beckens, in dem die Präperm-Oberfläche der Ibbenbüren-Struktur bis zu 8000 m abgesenkt war. Einen Klärungsbeitrag zu dieser grundsätzlichen Frage sollten zwei Bohrungen liefern. Sie durchteuften im November 2000 und März 2002 im westlichen Wiehengebirge die Schichtenfolge vom tiefen Mittleren Kimmeridge bis zum Mittel-Bathonium. Die fazielle und mikropaläontologische Auswertung der Bohrergebnisse ermöglichte eine gesicherte Korrelation der im Wiehengebirge ausgegliederten Sediment-Komplexemit den Log-Ausschlägen der Bohrungen. Durch die Berücksichtigung weiterer Bohrungen imKalkrieser Berg und Gehn konnte eine zweifelsfreie Übereinstimmung dieser Logs mit denen der weiter nördlich gelegenen Bohrungen erreicht werden. Insbesondere im Raum Icker Egge – Kalkrieser Berg ist sowohl für die Dogger- als auch für die Malm-Schichtenfolge eine deutliche Zunahme der Mächtigkeit und der Marinität in S-N-Richtung bis nördlich des Kalkrieser Berges zu erkennen. Diese Faziesveränderung wird durch einen Untiefenbereich nur wenig südlich des Wiehengebirges erklärt.
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Wissenschaftliche Bedeutung der alten Vogelsammlung im Museum am Schölerberg, Natur und Umwelt – Planetarium, in Osnabrück
(2003)
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Rainer Ehrnsberger
Jacek Dabert
- Es wird die wissenschaftliche Bedeutung der alten Vogelsammlung im Museum am Schölerberg. Natur und Umwelt – Planetarium Osnabrück unter heutigen Gesichtspunkten beschrieben.
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Wetterdaten für das Jahr 2002 der Wetterstation am Museum am Schölerberg
(2003)
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Andreas Hänel
- Wie in den vorherigen Jahren (zuletzt Hänel, 2002) sind hier wieder die Daten der Wetterstation und der Photovoltaikanlage (Leihgabe der Stadtwerke Osnabrück) für das Jahr 2002 zusammengefasst, nähere Erläuterungen zu den Messmethoden sind bei Hänel (1998) zu finden.
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Regenwurmerfassung mit Senf oder Formalin? Versuche zur Eignung verschiedener Senfzubereitungen für die Austreibung von Regenwürmern
(2003)
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Heinz-Christian Fründ
Bettina Jordan
- Verschiedene Senfzubereitungen werden mit Formaldehydlösung (0,2 %ig) bezüglich der Austreibungswirkung auf Regenwürmer verglichen. Die Untersuchungen bestätigen die grundsätzliche Eignung einer Senfsuspension als Austreibungsmittel für Regenwürmer. Anecische Regenwürmer werden von Senfsuspension und Formalin gut ausgetrieben. Von den endogäischen Regenwürmern bleiben selbst nach Formalinanwendung noch mehr als 50 % im Boden. Für eine vollständige Regenwurmerfassung ist deshalb die Kombination von Austreibung mit Senf und Handauslese unerlässlich. Formalin ist wegen seiner ökotoxischen und humantoxischen Effekte als Austreibungsmittel für Regenwürmer abzulehnen.
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Neue Erkentnisse über die Gehäusegestalt von Hyphantoceras reussianum (D’Orbigny, 1850) aus dem Bereich des Hyphantoceras-Event (Ober-Turonium) von Halle/Westf.
(2003)
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Ralf Metzdorf
Michael Sowiak
- Hyphantoceras reussianum (D’Orbigny, 1850) istmit Ausnahme des frühontogenetischen (hamitoiden) Windungsabschnittes eine gut beschriebene Ammoniten-Art des Ober-Turonium. Aufgrund neuer Funde aus dem Hyphantoceras-Event im Bereich der Subprionocyclus neptuni-Zone von Halle/Westf. werden hier neue Erkenntnisse zu Anfangswindung, Gehäusegröße, Windungsanzahl sowie Wachstumsanomalie durch parasitären Befall beschrieben.
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Moose im Osnabrücker Hügelland : Teil 4: Laubmoose, Gattungen R-Z, Anhang und Ergänzungen zu den Abbildungen in Teil 1 bis 3
(2003)
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Monika Koperski
- Die Liste der Moose wird mit 70 Arten fortgesetzt. Weitere Punktkarten sind enthalten.
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Limodorum abortivum, eine mediterran-submediterrane Orchidee am Silberberg bei Osnabrück
(2003)
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Heinrich E. Weber
- Limodorum abortivum (L.) Sw. (Orchidaceae)wurde 1932 auf dem Silberberg bei Natrup- Hagen (Landkreis Osnabrück) gefunden. Das Belegstück ging leider verloren, aber die Angabe stammt von dem zuverlässigen Pflanzenkenner Wilhelm Meyer (Direktor des Botanischen Gartens in Oldenburg), und das Exemplar wurde nach einer Zeitungsnotiz von Hunderten von Besuchern, darunter von zahlreichen Botanikern besichtigt. Der Silberberg ist der weitaus nördlichste Fundort dieser thermophilen Orchidee.
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Eine neue Haselblattbrombeere in Westfalen und Niedersachsen
(2003)
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Heinrich E. Weber
- Rubus ehrnsbergeri H. E. Weber spec. nov. wird als neue Art der Sektion Corylifolii Lindley serie Suberectigeni H. E. Weber beschrieben. Ihr bislang bekanntes Verbreitungsgebiet umfasst die Gegend um Mennighüffen (in Westfalen gelegenes Gebiet, in dem K. E. A.Weihe in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Brombeerforschung in Europa begründete) und erstreckt sich bis östlich von Stadthagen in Niedersachsen. Fotos (auch des Holotypus) und eine Liste der Herbarbelege sind beigefügt.
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Ein Museum für das 21. Jahrhundert : Laudatio anlässlich der Verleihung des Museumspreises der Niedersächsischen Sparkassenstiftung 2003 an das Museum am Schölerberg, Natur und Umwelt, Planetarium, am 29. 1. 2004 in Osnabrück
(2003)
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Reinhard Roseneck
- Laudatio anlässlich der Verleihung des Museumspreises der Niedersächsischen Sparkassenstiftung 2003 an das Museum am Schölerberg, Natur und Umwelt · Planetarium, am 29. 1. 2004 in Osnabrück
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Bemerkenswerte Pflanzenvorkommen im Raum Osnabrück und angrenzenden Gebieten – 6. Fortsetzung –
(2003)
- In dieser seit 1990 siebten Ausgabe der Auflistung seltener oder gefährdeter Gefäßpflanzen aus der Region Osnabrück (Niedersachsen und angrenzendes Nordrhein-Westfalen) wird die Arbeit der Botanischen Arbeitsgemeinschaft des Naturwissenschaftlichen Vereins Osnabrück fortgeführt.