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Goethe – ein tüchtiger Ökonom ? : Über das Wechselspiel zwischen "praktisch volkswirthschaftlicher
Thätigkeit", Beschäftigung mit Wirtschaftstheorien und Dichtung
(2012)
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Bertram Schefold
- Zeit seines Lebens beschäftigte sich Goethe mit ökonomischen Theorien; in seinem dichterischen Werk entwarf er wirtschaftliche Visionen, die das späte 19. und das frühe 20. Jahrhundert übersahen. Seine positive Vision des Kapitalismus ist von einer Sittlichkeit durchdrungen, die extreme Formen des Erwerbsstrebens und der Ausbeutung hemmt. Dagegen steht Goethes Schreckensbild eines uns modern erscheinenden Kapitalismus, wie es im »Faust« beschworen wird.
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Der Homo Oeconomicus – Wie rational gehen Menschen mit Geld um? : Viele Anleger machen systematische Fehler bei ihren Investments
(2012)
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Steffen Meyer
Maximilian Köstner
Andreas Hackethal
- Vielfältige Einschnitte im Rentensystem haben die Bedeutung der privaten Altersvorsorge in den vergangenen Jahren massiv erhöht. Neben Immobilienbesitz, Lebensversicherungen und staatlich geförderten Programmen zur privaten Vorsorge hat sich inzwischen auch die eigenverantwortliche Altersvorsorge mit Wertpapierdepots etabliert, so dass die Anzahl privater Depots in den letzten
25 Jahren von 8,0 auf 27,9 Millionen gestiegen ist. Vor diesem Hintergrund ist die Frage von zentraler Bedeutung, wie gut Anleger ihr Geld investieren.
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Geld rast um die Welt : der Wertpapierhandel im 21. Jahrhundert
(2012)
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Peter Gomber
Tim Uhle
Kai Zimmermann
- Kaum eine andere Industrie wurde in den vergangenen beiden Jahrzehnten so massiv durch den Einzug der Informationstechnologie geprägt wie der Wertpapierhandel. Traditionelle Geschäftsmodelle haben sich grundlegend verändert. Das klassische Börsenparkett ist nahezu vollständig elektronischen Handelsplattformen gewichen.
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Von der Münze zum Smartphone – Bezahlkultur im Wandel : Sicherheit und Bequemlichkeit sind bei der Entwicklung neuer Zahlungsmittel die entscheidenden Faktoren
(2012)
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Udo Milkau
- Die Rechnung kommt immer zum Schluss – und sie zu bezahlen, macht in der Regel keine
Freude. Wenn wir aber schon eher ungern bezahlen, soll die Zahlungsmethode selbst wenigstens
einfach, überall verfügbar und sehr sicher sein. Insbesondere die Sicherheit ist beim
Bezahlen im 21. Jahrhundert ein wichtiges Thema, zu dem es interdisziplinäre Forschungsansätze
aus Wirtschaftswissenschaften, Informatik und Recht in einem von dynamischer Entwicklung
geprägten Umfeld gibt.
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Academic faculty governance and recruitment decisions
(2011)
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Jens Prüfer
Uwe Walz
- We analyze the implications of the governance structure in academic faculties for their recruitment decisions when competing for new researchers. The value to individual members through social interaction within the faculty depends on the average status of their fellow members. In recruitment decisions, incumbent members trade off the effect of entry on average faculty status against alternative uses of the recruitment budget if no entry takes place. We show that the best candidates join the best faculties but that they receive lower wages than some lesser ranking candidates. We also study the allocation of surplus created by the entry of a new faculty member and show that faculties with symmetric status distributions maximize their joint surplus under majority voting.
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Nichtwissen als möglicher Erfolgsfaktor in Organisationen
(2011)
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Ljuba Natsikos
Bernard Richter
- Der verstärkte Umgang mit Wissen in den Wirtschaftswissenschaften ist in den letzten Jahren in den Fokus der Wissenschaftler geraten. Ausgeblendet wurde dabei größtenteils die Kehrseite von Wissen, die Frage nach dem "Nichtwissen". Das Nichtwissen ist aufgrund der vorherrschenden Auffassung des gesellschaftlichen Bildes mit einer negativen Notation behaftet. Die zunehmende Auseinandersetzung des Nichtwissens in den Geisteswissenschaften bringt die positiven Funktionen zur Geltung. Der vorliegende Artikel zeigt zunächst die erfolgsfördernden Funktionen des Nichtwissens auf und implementiert somit Chancen des Nichtwissens in einem wirtschaftwissenschaftlichen Rahmen. Im Anschluss werden empirische Befunde, resultierend aus einer Befragung, die an der Goethe Universität Frankfurt am Main durchgeführt wurde, präsentiert.
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A model of the dynamics of organizational communication
(2011)
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Roland Holten
- We propose a model of the dynamics of organizational communication. Our model specifies the mechanics by which communication impact is fed back to communication inputs and closes the gap between sender and receiver of messages. We draw on language critique, a branch of language philosophy, and derive joint linguistic actions of interlocutors to explain the emergence and adaptation of communication on the group level. The model is framed by Te'eni's cognitive-affective model of organizational communication.
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The emergence of information systems: a communication-based theory
(2010)
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Roland Holten
Christoph Rosenkranz
- An information system is more than just the information technology; it is the system that emerges from the complex interactions and relationships between the information technology and the organization. However, what impact information technology has on an organization and how organizational structures and organizational change influence information technology remains an open question. We propose a theory to explain how communication structures emerge and adapt to environmental changes. We operationalize the interplay of information technology and organization as language communities whose members use and develop domain-specific languages for communication. Our theory is anchored in the philosophy of language. In developing it as an emergent perspective, we argue that information systems are self-organizing and that control of this ability is disseminated throughout the system itself, to the members of the language community. Information technology influences the dynamics of this adaptation process as a fundamental constraint leading to perturbations for the information system. We demonstrate how this view is separated from the entanglement in practice perspective and show that this understanding has far-reaching consequences for developing, managing, and examining information systems.
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The nature of IT services from a management and IS research point of view
(2010)
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Roman Beck
- Theory building is not only underdeveloped in IT services management research, but in
general in IS. Given the paradigm shift that comes from the development away from a
networked economy towards a network economy, the lack of spending enough attention to
theorizing in IS becomes even more obvious. In the light of other "megatrends" in IS
research, such as the increasing professionalization and use of statistical methods and the
exploitation of extremely large sets of data (often harvested from social media sites), we
might lose interest in theorizing in the presence of the tremendous amount of available
empirical data. In this position paper, the author advocates that services science researchers
should focus on rigor and relevance in their research approaches.
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Vom "Netz-Doktor" bis "Health 2.0" : welche Möglichkeiten das Internet chronisch Kranken bieten kann
(2011)
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Christoph Rosenkranz
- Jeder fünfte Deutsche ist inzwischen bereits über 65 Jahre, und der demografische Wandel
schreitet voran. Mit dem wachsenden Anteil Älterer nimmt auch die Zahl der chronisch Kranken
stetig zu. Diese Patienten haben einen besonders hohen Bedarf an aktuellen medizinischen
Informationen; das stellt neue Herausforderungen an alle Beteiligten im Gesundheitssystem.
Unter dem Stichwort "Health 2.0" untersucht der Wirtschaftsinformatiker Christoph
Rosenkranz, welche interaktiven Möglichkeiten das Internet den Betroffenen bisher schon
bietet und was es darüber hinaus in Zukunft leisten sollte.