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"Cultural turn" auf russische Art
(2008)
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Aleksej I. Žerebin
- Eine Auslandsgermanistik ist von vornherein auf so genannte inlandsgermanistische Musterbeispiele angewiesen und eingestellt. Darin liegt eine allgemeine Regel, der auch die russische Germanistik nolens volens folgt, wenn sie sich anschickt, die kulturwissenschaftliche Wende mitzumachen. Davon zeugen etwa die sich mehrenden Versuche, neue kulturell bedeutungsvolle Themen in wohlbekannten Texten aufzuspüren oder vermeintlich nichtliterarische Texte im Hinblick auf ihre Literarizität zu lesen.
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Bibliotheken : "Neue" Materialien und Technik im Zusammenspiel
(2008)
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Jan Žemlicka
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'Nova' pasionska pjesma "Ja, Marija, glasom zovu" s kraja 15. stoljeća.
(2008)
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Kristina Štrkalj Despot
- U radu se prvi put objavljuje jedina zasad pronađena inačica glagoljičke pasionske pjesme, koju smo nazvali Ja, Marija, glasom zovu, zapisane u Berčićevu kodeksu br. 5 s kraja 15. st. Donosi se latinička transkripcija teksta te njegove osnovne književnopovijesne, grafijsko-ortografske i jezično-stilske značajke.
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untitled document
(2008)
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Barbara Štebih Golub
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Vrijedan doprinos kajkavologiji (Josip Đurkovečki: Jezičnica hovatsko-slavinska, Profil, Zagreb, 2008.)
(2008)
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Barbara Štebih Golub
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untitled document
(2008)
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Zrinka Šimunić
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Veliki doprinos hrvatskoj onomastici : (Živko Bjelanović: Onomastičke teme, Hrvatska sveučilišna naklada, Zagreb, 2007.)
(2008)
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Ankica Čilaš Šimpraga
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Palatali u latiničnoj grafi ji pisaca zadarsko-šibenskoga kruga XIV.–XVII. stoljeća
(2008)
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Dijana Ćurković
- Bilježenje palatalnih konsonanata najviše je problema izazivalo u slavenskih naroda koji su nastojali prilagoditi osnovnu latinicu fonemima svojih jezika. U ovom se radu promatraju bilježenja palatala u pisaca zadarsko-šibenskoga kruga, i to u vremenu od 14. do 17. stoljeća. U toj su regiji nastali prvi hrvatski tekstovi pisani latinicom. Cilj rada jest ustvrditi kako su pojedini autori latinicom zapisali sporne foneme hrvatskoga (čakavskoga) jezika, koje su razlike i istosti njihovih grafijskih rješenja i koje se tendencije ogledaju u višestoljetnoj uporabi latinice na ovom području.
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Die fünf Aspekte der Scharia und die Menschenrechte : die Auslegung des Koran auf neuen Wegen
(2008)
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Ömer Özsoy
- Auch der Koran ist das Werk seiner Zeit; heute kann er nicht ausgelegt werden, ohne seinen historischen Kontext einzubeziehen. Doch noch dominiert ein starres Verständnis des Koran, das den eigentlichen Charakter des religiösen Textes verkennt. Eine kleine, international etablierte Gruppe von islamischen Theologen postuliert eine zeitgenössische innovative Koranexegese, die berücksichtigt, dass die Worte des Koran als eine lebendige Anrede an seine realen Adressaten in Offenbarungszeit und -ort gerichtet waren, nämlich an den Propheten Muhammad, seine Gefährten, die heidnischen Araber, Juden und Christen. So eröffnet sich ein neuer Blick auf die »heilige Schrift« der Muslime.
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Die Reise des Propheten Moses mit Hidr im Koran : unter Berücksichtigung der Kommentare der klassischen Koranexegeten at-Tabari (gest. 310 H./922), az-Zamahsari (gest. 538 H./1144) und ar-Razi (gest. 607 H./1210)
(2008)
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Hüseyin Ilker Çinar
- Wie aus den Ausführungen über die Reise Moses mit ¾i±r im Koran hervorgeht, wird ¾i±r als ein hoch verehrter Wissender betrachtet, der von Gott belehrt worden ist. Dank dieser umfangreichen Lehre ist er zu den verborgenen inneren Wahrheiten der Erscheinungen vorgedrungen, während Moses keine Kenntnis davon hatte, obwohl er Prophet war. Es ist interessant zu bemerken, dass Moses trotz seiner hohen Stellung als Prophet, dem die Tora gegeben wurde, und trotz seiner Beschreibung als „kalÍm AllÁh“ dem Wissenden folgen und von ihm einen Teil seines Wissens lernen will. Diese Gefolgschaft Moses kann nicht allein durch seine große Bescheidenheit erklärt werden. Die Geschichte von ¾i±r zeigt, dass dessen Wissen höher eingestuft wird als das Wissen von Moses, da diesem ansonsten nicht gesagt worden wäre, dass der Wissende über einen höheren Grad des Wissens verfügt und er sich mit seinem Jünger auf die Suche nach ihm Wissenden machen solle. In den darauf bezogenen Versen gibt es keine näheren Angaben über die Beschaffenheit dieses Wissen, außer dass es von Gott stammt. Auch lassen die Bedingungen, welche ¾i±r Moses am Beginn der Reise stellt, auf den Charakter dieses Wissens schließen. Es ist bekannt, dass dieses Wissen nicht dem Wissen ähnlich sieht, welches durch Bücher erlernt werden kann. Das Wissen (Geheimlehre, versteckte Lehre) ist in den hier zur Diskussion stehenden Versen als eine Art Hingabe an Gott dargestellt. Es hat den Anschein, dass es der Mystik nahe steht und die Mystiker es durch ihnen eigene Methoden und innere Disziplinen zu erreichen suchen. ¾i±r ist auch aus diesem Grund eine unentbehrliche Figur für die islamischen Mystik und nimmt zurecht bei den Mystikern eine zentrale Stellung ein.