Refine
Is part of the Bibliography
29058 search hits
-
Preemptive distress resolution through bank mergers
(2004)
-
Ralf Elsas
- This paper suggests a motive for bank mergers that goes beyond alleged and typically unverifiable scale economies: preemtive resolution of banks´ financial distress. Such "distress mergers" can be a significant motivation for mergers because they can foster reorganizations, realize diversification gains, and avoid public attention. However, since none of these potential benefits comes without a cost, the overall assessment of distress mergers is unclear. We conduct an empirical analysis to provide evidence on consequences of distress mergers. The analysis is based on comprehensive data from Germany´s savings and cooperatives banks sectors over the period 1993 to 2001. During this period both sectors faced significant structural problems and superordinate institutions (associations) presumably have engaged in coordinated actions to manage distress mergers. The data comprise 3640 banks and 1484 mergers. Our results suggest that bank mergers as a means of preemtive distress resolution have moderate costs in terms of the economic impact on performance. We do find strong evidence consistent with diversification gains. Thus, distress mergers seem to have benefits without affecting systematic stability adversely. JEL - Klassifikation G21 , C33 , G28
-
Can tests based on option hedging errors correctly identify volatility risk premia?
(2004)
-
Nicole Branger
Christian Schlag
- Tests for the existence and the sign of the volatility risk premium are often based on expected option hedging errors. When the hedge is performed under the ideal conditions of continuous trading and correct model specification, the sign of the premium is the same as the sign of the mean hedging error for a large class of stochastic volatility option pricing models. We show, however, that the problems of discrete trading and model mis-specification, which are necessarily present in any empirical study, may cause the standard test to yield unreliable results. JEL: G12, G13
-
Zukunftsorientierte Bestimmung von Kapitalkosten für die Unternehmensbewertung
(2004)
-
Günther Gebhardt
Holger Daske
- Der Bestimmung risikoadäquater Diskontierungssätze kommt bei der Unternehmensbedeutung eine zentrale Bedeutung zu. Wird zu deren Bestimmung in der praktischen Anwendung das CAPM verwendet, gilt es dabei, risikolose Zinssätze und Risikoprämien zu bestimmen, für die erwartete Renditen des Marktportfeuilles und Beta-Faktoren als Maßgrößen für das systematische Risiko benötigt werden. Passend zu den zu bewertenden erwarteten Überschussgrößen sollten auch die zur Diskontierung verwendeten Renditeforderungen die im Bewertungszeitpunkt erwarteten künftigen Renditen vergleichbarer Anlagen widerspiegeln. Die weitaus meisten Beiträge zur Operationalisierung des CAPM leiten die Renditeforderungen jedoch aus historischen Kapitalmarktrenditen ab. Wir zeigen in diesem Beitrag auf, wie erwartete künftige Renditen aus beobachtbaren Größen, vor allen den Zinsstrukturkurven und den beobachtbaren Analystenprognosen, zukunftsorientiert abgeleitet werden können. Damit wird eine konzeptionell schlüssigere Bewertung der im Bewertungszeitpunkt erwarteten künftigen Überschüsse mit den zeitgleich erwarteten künftigen Renditen ermöglicht. JEL-Klassifikation: G31, G11, G12
-
Economic Benefits of Adopting IFRS or US-GAAP : Have the Expected Costs of Equity Capital really decreased?
(2004)
-
Holger Daske
- The question whether the adoption of International Financial Reporting Standards (IFRS) will result in measurable economic benefits is of special policy relevance in particular given the European Union’s decision to require the application of IFRS by listed companies from 2005/2007. In this paper, I investigate the common con-jecture that internationally recognized high quality reporting standards (IAS/IFRS or US-GAAP) reduce the cost of capital of adopting firms (e.g. Levitt 1998; IASB 2002). Building on Leuz/Verrecchia (2000), I use a set of German firms which pre-adopted such standards before 2005, but investigate the potential economic benefits by analyzing their expected cost of equity capital utilizing and customizing avail-able implied estimation methods (e.g. Gebhardt/Lee/Swaminathan 2001, Easton/Taylor/Shroff/Sougiannis 2002, Easton 2004). Evidence from a sample of about 13,000 HGB, 4,500 IAS/IFRS and 3,000 US-GAAP firm-month observations in the period 1993-2002 generally fails to document lower expected cost of equity capital and therefore measurable economic benefits for firms applying IAS/IFRS or US-GAAP. Accordingly, I caution to state that reporting under internationally accepted standards, per se, lowers the cost of equity capital of adopting firms. JEL Classification: M41
-
A GPS-based system for recording the flight paths of birds
(2000)
-
Karen von Hünerbein
Hans-Joachim Hamann
Eckhard Rüter
Wolfgang Wiltschko
- The GPS recorder consists of a GPS receiver board, a logging facility, an antenna, a power supply, a DC-DC converter and a casing. Currently, it has a weight of 33 g. The recorder works reliably with a sampling rate of 1/s and with an operation time of about 3 h, providing time-indexed data on geographic positions and ground speed. The data are downloaded when the animal is recaptured. Prototypes were tested on homing pigeons. The records of complete flight paths with surprising details illustrate the potential of this new method that can be used on a variety of medium-sized and large vertebrates.
-
Lokale Partner der Entwicklungszusammenarbeit – Westafrikanische Jugendvereine im Spannungsfeld multipler Interessen
(2005)
-
Tony Arefin
- Trotz ihrer hohen Zahl besetzen Jugendliche in westafrikanischen Staaten gesellschaftlich marginalisierte Positionen. Die Gründe für die Organisation der ländlichen Jugend in Jugendvereinen ergeben sich somit aus ihrer Lebenssituation. Formen sozialer Solidarität zur Verbesserung der Lebensmöglichkeiten wie die Aktivitäten der Jugendvereine stellen eine rationale Folge ihrer ökonomisch schlechten Situation dar (WEICKER 1992:550). Die im frankophonen Westafrika weit verbreiteten Jugendvereine, die im weiteren Verlauf auch als associations des jeunes bezeichnet werden, dienen Jugendlichen als Instrumente zur Gestaltung ihrer Lebenswelt. Als gemeinsames Betätigungsfeld bieten diese Vereine Einblicke in den Alltag der Jugendlichen (jeunes) (vgl. JENSEN 1996:61). Hier werden ihre Beziehungen untereinander sowie zu ihrer Umwelt erkennbar. Die Vereine sind Spiegel ihrer Interessen und Bedürfnisse. In diesem Kontext sind Jugendvereine als Instrumente zur Verfolgung ihrer spezifischen Interessen zu verstehen. Eine Betrachtung der Vereine macht deutlich, mit welchen unterschiedlichen Strategien die jeunes diese Interessen verfolgen. Über die Vereine engagieren sich die Mitglieder im Kollektiv für gemeinnützige Ziele, sie verstehen es aber auch, über ihre Mitgliedschaft individuelle Lebenskonzepte durchzusetzen. Dabei sind die jeunes keineswegs die einzigen Akteure, die über die Vereine ihre Umwelt zu gestalten versuchen. Die associations des jeunes stehen in einem besonderen Spannungsfeld. Sie stellen eine „Linse“ dar, welche die verschiedenen Interessen der Mitglieder bündelt. Die Vereine stellen nicht nur für die Jugend wichtige soziale Sprachorgane dar, sondern dienen auch der Artikulation allgemeiner gesellschaftlicher Bedürfnisse. Vereinsmässige Organisationsformen der Jugend (jeunesse) haben in dieser Funktion im frankophonen Westafrika vor und nach der völkerrechtlichen Unabhängigkeit von der französischen Kolonialmacht immer eine gesellschaftlich wichtige Rolle gespielt. So ist die Relevanz der jugendlichen Klientel der Partei RDA (Rassemblement Démocratique Africain) in ihrem Kampf um die völkerrechtliche Unabhängigkeit der französischen Kolonien Westafrikas im historischen Kontext ausschlaggebend für die heutige Verwendung des Begriffs jeunesse als übergreifende Bezeichnung für organisierte Jugendbewegungen (d’ALMEIDA-TOPOR 1992:16). Nach der Demokratisierung westafrikanischer Staaten ermöglichten jedoch Parteien der Bevölkerung die politische Beteiligung an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen. Gewerkschaften und Vereine verloren als Mittel zur Artikulation und Verfolgung gesellschaftlicher Bedürfnisse an Bedeutung. Im aktuellen Diskurs der Entwicklungszusammenarbeit und der staatlichen Entwicklungsagenda bieten sich den (ländlichen) Vereinen jedoch neue Möglichkeiten, auf die sozioökonomische Entwicklung ihrer Umwelt – und damit der Lebenswelt der Jugendlichen – Einfluss zu nehmen. Durch ihre Funktion als Selbsthilfegruppen dienen die Vereine als Transmissionsinstrumente für die Vorhaben lokal agierender NGOs (Non-Governmental Organisations) und erlangen dadurch für die lokale Bevölkerung sozioökonomische Relevanz. Aus diesem Grund stellen sie auch ein Zugriffsinstrument für politische Eliten dar, die sich die Reputation der Vereine nutzbar machen wollen, um über sie ihren Einfluss in der Bevölkerung zu vergrößern. So verstehen es vor allem die Vertreter der städtischen modernen Elite, die Vereine auch zur Verfolgung ihrer individuellen Ziele zu nutzen. Zurückgekehrte Migranten, aber auch durch Schulbildung qualifizierte, vor Ort lebende jeunes sind als potenzielle Initiatoren der Vereine zu sehen. Sie besitzen organisatorische Fähigkeiten, die sie zu Gründung, Leitung oder aktiven Mitgliedschaft in einer Vereinigung befähigen, die der Entwicklungszusammenarbeit dienen können. Die Zusammenarbeit der Vereine mit (staatlichen und nichtstaatlichen) Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit eröffnet ihnen den Zugang zu ökonomischem und sozialem Kapital, das auch zur Verbesserung der eigenen Lebenssituation genutzt werden kann. Da sich die Berufs- und Studienabschlüsse der besser ausgebildeten jeunes nicht mehr zwangsläufig positiv auf ihre Lebenssituation auswirken, dienen ihnen die Vereine somit als ideales Instrument, entsprechende Ressourcen zu erschließen. Auf diese Weise hoffen die jeunes auch, sich zunehmend aus Abhängigkeiten befreien und ihren sozialen Status als Jugendliche hinter sich lassen zu können.
-
„La fraternité... pour un même destin.“ Westafrikanische Jugendvereine im Wandel. Eine Fallstudie in Diébougou, Burkina Faso
(2004)
-
Tony Alexander Bijan Mir Ein Arefin
- Die vorliegende Arbeit dokumentiert die Resultate einer Feldforschung in Diébougou/Burkina Faso, die im Rahmen der Lehrforschung „Diébougou – Eine Stadt im Umbruch“ des Sonderforschungsbereichs 268: „Kulturentwicklung und Sprachgeschichte im Naturraum Westafrikanische Savanne“ in Zusammenarbeit mit der Universität Ouagadougou durchgeführt wurde. Organisation und Leitung dieses vom 24. September 2001 bis zum 16. Dezember 2001 dauernden Projektes unterlagen Prof. Dr. Carola Lentz, Dr. Richard Kuba und Dr. Katja Werthmann. In Form eines projektorientierten Hauptstudiums sollte den Studierenden durch die Teilnahme an der Lehrforschung ermöglicht werden, sich eigenständig in bestimmte Themenfelder einzuarbeiten, um dann unter Anwendung ethnologischer Methoden selbst zu forschen. Das Interesse an der Lebenswelt von Jugendlichen in westafrikanischen Gesellschaften bestimmte die Wahl meines Forschungsthemas. Organisationen wie die im frankophonen Westafrika weit verbreiteten associations des jeunes, die ich im weiteren Verlauf der Arbeit auch als Jugendvereine bezeichnen möchte, erschienen mir als geeigneter Forschungsgegenstand, um jugendliche Burkinabé kennen zu lernen Als gemeinsames Betätigungsfeld bieten diese Vereine Einblicke in den Alltag der Jugendlichen (jeunes) (vgl. JENSEN 1996:61). Hier werden ihre Beziehungen untereinander sowie zu ihrer Umwelt erkennbar. Die Vereine sind Spiegel ihrer Interessen und Bedürfnisse und zeigen Erfolge und Probleme bei der Umsetzung ihrer Vorhaben. Ferner wird durch die Vereine deutlich, mit welchen unterschiedlichen Strategien die jeunes ihre Interessen verfolgen: Über die Vereine engagieren sich die Mitglieder im Kollektiv für gemeinnützige Ziele – sie verstehen es aber auch, über ihre Mitgliedschaft individuelle Lebenskonzepte durchzusetzen. Auf diese Weise dienen die Vereine den Jugendlichen als Instrumente zur Gestaltung ihrer Lebenswelt. Fragestellung der Arbeit Welche Rolle spielen die Vereine für die jeunes? Anhand dieser Arbeit möchte ich auf-zeigen, auf welche Art und Weise über die associations des jeunes Einfluss auf die Le-benswelt der Jugendlichen genommen wird. Dabei sind die jeunes keineswegs die ein-zigen Akteure, die über die Vereine ihre Umwelt zu gestalten versuchen. Die associations des jeunes stehen in einem besonderen Spannungsfeld. Sie stellen eine „Linse“ dar, die nicht nur die verschiedenen Interessen der Mitglieder bündelt....
-
Estimating the expected cost of equity capital using consensus forecasts
(2004)
-
Holger Daske
Günther Gebhardt
Stefan Klein
- In this study, we develop a technique for estimating a firm’s expected cost of equity capital derived from analyst consensus forecasts and stock prices. Building on the work of Gebhardt/Lee/-Swaminathan (2001) and Easton/Taylor/Shroff/Sougiannis (2002), our approach allows daily estimation, using only publicly available information at that date. We then estimate the expected cost of equity capital at the market, industry and individual firm level using historical German data from 1989-2002 and examine firm characteristics which are systematically related to these estimates. Finally, we demonstrate the applicability of the concept in a contemporary case study for DaimlerChrysler and the European automobile industry.
-
Multiple but asymmetric bank financing: the case of relationship lending
(2004)
-
Ralf Elsas
Frank Heinemann
Marcel Tyrell
- Empirical evidence suggests that even those firms presumably most in need of monitoring-intensive financing (young, small, and innovative firms) have a multitude of bank lenders, where one may be special in the sense of relationship lending. However, theory does not tell us a lot about the economic rationale for relationship lending in the context of multiple bank financing. To fill this gap, we analyze the optimal debt structure in a model that allows for multiple but asymmetric bank financing. The optimal debt structure balances the risk of lender coordination failure from multiple lending and the bargaining power of a pivotal relationship bank. We show that firms with low expected cash-flows or low interim liquidation values of assets prefer asymmetric financing, while firms with high expected cash-flow or high interim liquidation values of assets tend to finance without a relationship bank. JEL - Klassifikation: G33 , G78 , G21
-
Information theory and the role of intermediaries in corporate governance
(2004)
-
Reinhard H. Schmidt
Marcel Tyrell
- We investigate the connection between corporate governance system configurations and the role of intermediaries in the respective systems from a informational perspective. Building on the economics of information we show that it is meaningful to distinguish between internalisation and externalisation as two fundamentally different ways of dealing with information in corporate governance systems. This lays the groundwork for a description of two types of corporate governance systems, i.e. insider control system and outsider control system, in which we focus on the distinctive role of intermediaries in the production and use of information. It will be argued that internalisation is the prevailing mode of information processing in insider control system while externalisation dominates in outsider control system. We also discuss shortly the interrelations between the prevailing corporate governance system and types of activities or industry structures supported. JEL Classification: D23, D82, D83, G34, L21, P51