Unternehmen oder Unvernehmen? – Über die Krise des Kreativsubjekts und darüber hinaus

  • Im Neoliberalismus sind die politischen Handlungsspielräume für das zu Selbstführung und -verwertung verdammte Kreativsubjekt eng geworden und auch im Unternehmen Stadt werden politische Prozesse zunehmend Marktlogiken und „-zwängen“ untergeordnet. Am Beispiel der Auseinandersetzungen über die Planung eines KulturCampus in Frankfurt am Main und mit Hilfe neuerer Theorien des Politischen untersucht dieser Artikel aktuelle Formen des Unvernehmens gegen hegemoniale Formen unternehmerischer Politik und lotet neue Möglichkeiten politischer Subjektivitäten in der kreativen Stadt aus, wie sie derzeit u.a. im Kontext der Recht-auf-Stadt-Bewegung und in den performance studies erprobt werden. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern diese neuen Formen des Widerstandes in der Lage sind, die marktlogischen, postdemokratischen Regeln von Politik selbst zum Thema, neue Subjektpositionen artikulierbar und Stadt politisch wieder verhandelbar zu machen.

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Metadaten
Author:Iris Dzudzek
URN:urn:nbn:de:hebis:30:3-424644
DOI:https://doi.org/10.5194/gh-68-181-2013
ISSN:2194-8798
ISSN:1946-2014
Parent Title (German):Geographica Helvetica
Publisher:Verband Geographie Schweiz
Place of publication:Bern
Document Type:Article
Language:German
Date of Publication (online):2016/12/12
Date of first Publication:2013/10/07
Publishing Institution:Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Release Date:2016/12/12
Volume:68
Page Number:9
First Page:181
Last Page:189
Note:
© Author(s) 2013. This work is distributed under the Creative Commons Attribution 3.0 License.
HeBIS-PPN:424947994
Institutes:Geowissenschaften / Geographie / Geographie
Dewey Decimal Classification:9 Geschichte und Geografie / 91 Geografie, Reisen / 910 Geografie, Reisen
Sammlungen:Universitätspublikationen
Licence (German):License LogoCreative Commons - Namensnennung 3.0