Der Körper der Puppe

  • Claudia Peppel betrachtet Puppen aufgrund ihrer funktionalen Ambivalenz als Schlüsselfiguren des Unheimlichen bzw. Nicht-mehr-Heimischen. In ihrem historischen Überblick - von Puppen-Ahnen (ca. 7000 v. Chr.) über Vodou-Praktiken bis hin zur gegenwärtigen Modefotografie - richtet sie ihr Augenmerk auf die vielgestaltigen Beziehungen zwischen Puppen und Menschen in Religion, Kunst, Psychotherapie und Ökonomie. Als Teil von Inszenierungen überschreiten Puppen, gleichermaßen der Wirklichkeit wie der Einbildungskraft verpflichtet, je die Grenzen zwischen lebendig und artifiziell: Sie verweisen und repräsentieren und sind stets Kunstkörper, Ding, Modell und Menschenleib zugleich.

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Metadaten
Author:Claudia Peppel
URN:urn:nbn:de:hebis:30:3-519678
URL:https://www.ici-berlin.org/oa/ci-03/peppel_der-koerper-der-puppe.pdf
DOI:https://doi.org/10.25620/ci-03_10
ISBN:978-3-85132-634-5
ISSN:2627-731X
Parent Title (German):Phantasmata : Techniken des Unheimlichen / Hg. von Martin Doll, Rupert Gaderer, Fabio Camilletti und Jan Niklas Howe ; Cultural Inquiry ; 3
Publisher:Turia + Kant
Place of publication:Wien
Document Type:Part of a Book
Language:German
Date of Publication (online):2019/12/10
Year of first Publication:2011
Publishing Institution:Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Release Date:2019/12/10
GND Keyword:Freud, Sigmund; Das Unheimliche; Psychoanalyse; Puppe; Figuration <Kunst>; Repräsentation; Ritual; Übertragung <Psychologie>; Puppenspiel; Imitationen; Khazem, Jean-Pierre; Illusion
Page Number:15
First Page:157
Last Page:171
HeBIS-PPN:457517387
8 Literatur / 80 Literatur, Rhetorik, Literaturwissenschaft / 800 Literatur und Rhetorik
Sammlungen:CompaRe | Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
CompaRe | Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft / ICI Berlin
Licence (German):License LogoCreative Commons - Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen