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Islamischer Fundamentalismus in der Migration : eine biographie-analytische Untersuchung über die adoleszente Hinwendung türkisch-männlicher Migranten zum Islamismus in Deutschland
(2011)
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Erdem Özbek
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A first record of Glyphesis taoplesius (Linyphiidae, Araneae) from Slovakia
(2011)
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Edina Énekesová
Anna Šestáková
Zuzana Krumpálová
- This paper presents new data, characteristic features, standard body measurements and illustrations of the rare European linyphiid spider Glyphesis taoplesius Wunderlich, 1969; which is recorded here for the first time in Slovakia. The species was found with high abundance in pitfall traps exposed in a floodplain forest near a water reservoir in the lowland Podunajská rovina.
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Functional analysis of the ABC export systems TmrAB from Thermus thermophilus and MDL1 from Saccharomyces cerevisiae
(2011)
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Ariane Zutz
- Die Translokation von gelösten Stoffen über zelluläre Membranen ist ein essentieller biologischer Prozess, der durch eine Vielfalt an integralen Membranproteinen vermittelt wird. Diese sind in den selektiven Austausch verschiedenster Stoffe bzw. Teilchen involviert und ermöglichen somit die Kommunikation zwischen den einzelnen Zellkompartimenten untereinander bzw. mit der extrazellulären Umgebung. Eine der größten Familien paraloger Proteine, die den vektoriellen Transport von Substanzen über Zellmembranen katalysieren, stellen die ATP‐binding cassette (ABC)‐Transporter dar. Mitglieder dieser Proteinfamilie sind in allen bisher untersuchten Organismen von Prokaryoten bis hin zu höheren Eukaryoten vertreten und übernehmen essentielle Funktionen in einer Vielzahl von zellulären Abläufen. ABC‐Transporter zeichnen sich durch eine breite Substratdiversität aus, d.h. sie energetisieren unter ATP‐Verbrauch die Translokation zahlreicher, strukturell und chemisch unterschiedlicher Substanzen wie Zucker, Lipide, Ionen, Aminosäuren, Proteine oder auch zelltoxische Stoffe. In Bakterien können sie sowohl als Importproteine fungieren, welche hauptsächlich die Aufnahme von Nährstoffen vermitteln, als auch als Exportproteine, deren Hauptaufgabe es ist, zelltoxische Substanzen aus der Zelle heraus zu schleusen. Eukaryotische ABC‐Transporter sind sowohl in der Plasmamembran als auch in den intrazellulären Membranen zu finden – beispielsweise in denen des Endoplasmatischen Retikulums, des Golgi Apparats, der Lysosomen, der Peroxisomen und der Mitochondrien. Sie fungieren als Exportproteine und sind z.B. an der Ionen‐Homöostase, der Antigenprozessierung, der Insulinfreisetzung oder am Cholesterol‐ und Lipidtransport beteiligt. Einige Vertreter der ABC Transporter weisen eine hohe klinische Relevanz auf, da sie an der Ausbildung verschiedenster Krankheitsbilder beteiligt sind. So beruht u.a. die Entstehung der zystischen Fibrose auf Mutationen des humanen CFTR‐Transporters. Die Fehlfunktion des mitochondrialen ABC‐Transporters ABCB7 hat die Entstehung der X‐chromosomalen sideroblastischen Anämie verbunden mit cerebraler Ataxie (XLSA/A) zur Folge. Weiterhin spielen ABC‐Transporter wie MDR1 (P‐gp) oder BCRP eine entscheidende Rolle bei der Ausscheidung von Chemotherapeutika, wodurch sie die Multidrug‐Resistenz von Krebszellen vermitteln. Auch bei der Behandlung von bakteriellen Infektionen sind ABC‐Transporter von essentieller Bedeutung, da sie mitunter für die Ausbildung von Antibiotika‐Resistenzen verantwortlich zeichnen. Aufgrund dessen sind die Funktion und der Mechanismus von ABC‐Proteinen von zentraler Bedeutung in der klinischen und pharmazeutischen Forschung. Im Rahmen dieser Arbeit wurden der prokaryotische ABC‐Komplex TmrAB aus Thermus thermophilus sowie der mitochondriale ABC‐Transporter MDL1 aus der Bäckerhefe als Modellsysteme gewählt, um neue Einblicke in die Funktionsweise und Substratspezifität von ABC‐Exportproteinen zu erhalten. Das Genom des Gram‐negativen Eubakteriums T. thermophilus kodiert ca. 46 unterschiedliche ABC‐Proteine, wobei nur TmrA (TTC0976) und TmrB (TTC0977) als ABCHalbtransporter identifiziert werden konnten. Da die offenen Leserahmen beider Gene überlappen, ist vorhergesagt, dass beide Untereinheiten gemeinsam transkribiert und translatiert werden und anschließend zu einem heterodimeren ABC‐Exportkomplex assemblieren. Homologievergleiche mit bekannten ABC‐Proteinen zeigen eine hohe Ähnlichkeit von TmrA und TmrB zu Mitgliedern der Multidrug‐Resistenz ABC‐Familie wie u.a. LmrCD aus Lactococcus lactis. Der heterodimere TmrAB‐Komplex weist die typische Domänenarchitektur von ABC‐Exportern auf, welche durch zwei Transmembrandomänen (TMDs) und zwei Nukleotidbindedomänen (NBDs) charakterisiert ist. Jede Untereinheit besteht hier aus einer TMD und einer NBD, die zu einem Polypeptid fusioniert sind. Die TMDs bestehen aus sechs putativen, in die Membran eingebetteten, alpha‐helikalen Domänen und bilden miteinander die Translokationspore für das entsprechende Substrat. Im Allgemeinen zeigen die TMDs der unterschiedlichen ABC‐Exporter nur eine sehr geringe Sequenzhomologie, wodurch die hohe Substratdiversität der Proteinfamilie gekennzeichnet ist. Die NBDs sind für die ATP‐Bindung und ‐Hydrolyse und somit für die Energetisierung des Transportprozesses verantwortlich. Im Gegensatz zu den TMDs besitzen die NBDs aller ABC‐Transporter eine hoch konservierte Aminosäuresequenz, was einen generellen Hydrolyse‐Mechanismus impliziert. Sie sind durch die konservierten Walker A‐ (P‐Loop) und Walker B‐Motive gekennzeichnet, welche die ATP‐Bindung und die Koordination des Mg2+‐Ions in der Bindetasche vermitteln. C‐terminal vom Walker B‐Motiv befindet sich ein Glutamat, das als katalytische Base fungiert und durch Koordination eines Wassermoleküls die Hydrolyse des ATPs bedingt. Im Fall von TmrB ist dieses Glutamat gegen ein Aspartat ausgetauscht, woraus eine nicht‐kanonische NBD resultiert. Bisher ist unklar, ob das Aspartat ebenfalls als katalytische Base fungieren kann. Zusätzliche Sequenzmotive, die in den NBDs zu finden sind, sind der Q‐, D‐ und H‐Loop sowie das ABC signature Motiv (C‐Loop), welches ABC‐Proteine als solche kennzeichnet. Der C‐Loop bildet eine Verbindung zum γ‐Phosphat des gebundenen Nukleotids der gegenüberliegenden NBD, was die Dimerisierung der beiden NBDs begünstigt. Jede NBD besteht aus zwei Domänen: der RecA‐ähnlichen, welche das Walker A‐ und Walker BMotiv sowie den Q‐ und den H‐Loop enthält, und einer helikalen Domäne, in der der C‐Loop lokalisiert ist. Die Bindung des Nukleotids bewirkt die Dimerisierung der beiden NBDs in einer head‐to‐tail Orientierung, wobei jeweils ein ATP zwischen dem Walker AMotiv des einen Monomers und dem C‐Loop des zweiten Monomers koordiniert wird. Die Dimerisierung der NBDs bedingt einen Konformationswechsel der TMDs, wodurch die Substrattranslokation vermittelt wird. Um die TMDs in ihre Ursprungsposition zurück zu setzen, ist die Hydrolyse der gebunden ATPs und vermutlich auch die Freisetzung der gebildeten ADP/Pi‐Moleküle erforderlich. Für ABC‐Exportproteine, welche aus zwei kanonischen, d.h. zwei funktional gleichwertigen NBDs bestehen, ist postuliert, dass beide Nukleotide entweder in einem alternierenden oder in einem sequentiellen Mechanismus hydrolysiert werden. Für asymmetrische ABC‐Proteine wie z.B. TmrAB oder LmrCD, welche in einer NBD degenerierte Sequenzmotive aufweisen, ist bisher nicht vollständig geklärt, ob die Hydrolyse beider Nukleotide erforderlich ist, um die Substrattranslokation zu vermitteln. Um einen besseren Einblick in den Mechanismus der ATP‐Hydrolyse von bakteriellen, asymmetrischen ABC‐Transportern zu erlangen, wurden TmrAB‐Varianten generiert, welche Mutationen in den beiden putativen katalytischen Basen aufweisen (E523Q/wt; wt/D500N; wt/D500E; E523Q/D500N; E523Q/D500E). Für die Analyse des Hydrolyse‐ Zyklus wurde zunächst die heterologe Expression der TmrAB‐Konstrukte in E. coli optimiert. Im Anschluss wurden die Solubilisation und die Ni‐Chelat‐Affinitäts‐Reinigung des Proteinkomplexes über den an die TmrA‐Untereinheit gekoppelten His‐tag etabliert, was in einer Proteinausbeute von ca. 0,2 mg Proteinkomplex pro Liter Zellkultur resultierte. Es konnten alle Konstrukte in vergleichbaren Mengen gereinigt werden. Die Heterodimer‐Ausbildung von TmrAB konnte mittels MALDI‐MS, Gelfiltration und LILBID‐MS verifiziert werden. Um die Funktionalität des gereinigten Proteinkomplexes nachzuweisen, wurde anschließend die ATP‐Hydrolyse detailiert untersucht. Wildtyp‐ TmrAB zeigte hierbei eine temperaturabhängige ATPase‐Aktivität, die mit der optimalen Wachstumstemperatur von T. thermophilus (49 – 72°C) korreliert. Diese konnte spezifisch mit BeFx und ortho‐Vanadat, welche die Arretierung von Nukleotiden in der Nukleotidbindetasche erlauben, inhibiert werden. Weiterhin konnte ein Km,ATP von 0,9 mM und eine maximale Umsatzrate von 9 ATP/s bei 68°C ermittelt werden. Für ein besseres Verständnis des Hydrolyse‐Zyklus wurden die ATP‐Bindung und ATP‐Hydrolyse Eigenschaften der unterschiedlichen TmrAB‐Konstrukte mittels ATPase‐ und azido‐ATPQuervernetzungs‐Experimenten überprüft. Mutationen des katalytischen Glutamats in Position 523 in der TmrA‐Untereinheit führten zu einer vollständigen Inhibition der ATPase‐Reaktion, wohingegen der Austausch des Aspartats 500 in der TmrB‐Seite keinen Einfluss auf die Michaeliskonstante und ATP‐Umsatzrate hatte. Radioaktive Nukleotid‐ Trapping‐Experimente zeigten den Einschluss von zwei Nukleotiden in den NBDs des Transportkomplexes, welcher entweder durch Behandlung mit Vanadat oder durch Mutation des Glu‐523 (TmrA) vermittelt wird. Es konnte gezeigt werden, dass das Glu‐523 in der kanonischen Seite für die Konversion des ATP/ATP‐gebunden Zustands in den ADP/ATP‐Zustand verantwortlich ist, wohingegen das Asp‐500 ausschließlich eine regulatorische Rolle übernimmt und nicht direkt in die Hydrolyse‐Reaktion involviert ist. Überraschenderweise konnte diese Asymmetrie im TmrAB‐Komplex nicht durch die Einführung eines Glutamats in der nicht‐kanonischen TmrB‐Untereinheit behoben werden. Dies lässt die Schlussfolgerung zu, dass die Asymmetrie nicht auf Mutation eines einzelnen Aminosäurerests basiert, sondern vielmehr auf einer intrinsischen Eigenschaft der TmrB‐NBD bzw. des gesamten Proteinkomplexes beruht. Die Ergebnisse zeigen essentielle Unterschiede zwischen dem Hydrolyse‐Mechanismus des asymmetrischen TmrAB‐Komplexes und den für symmetrische Transporter postulierten Mechanismen, was generelle Unterschiede im Substrattransport von kanonischen und nicht‐kanonischen Transportern vermuten lässt. Neben der Analyse des Hydrolyse‐Mechanismus wurde im Rahmen dieser Arbeit die Substratspezifität von TmrAB charakterisiert. Hierfür wurden Hoechst 33342‐Transportstudien in invertierten (inside‐out) E. coli Vesikeln durchgeführt. Es konnte gezeigt werden, dass TmrAB eine temperaturabhängige Translokation der Multidrug‐Komponente vermittelt, welche durch Verapamil spezifisch inhibiert werden kann. Überraschenderweise ist dieser Transportvorgang nicht nur von der ATP‐Hydrolyse sondern auch vom Membranpotential abhängig. Zusätzlich konnte gezeigt werden, dass Hoechst 33342 konzentrationsabhängig die TmrAB spezifische ATPase‐Reaktion inhibiert. Die Daten implizieren eine direkte und spezifische Interaktion von TmrAB mit Hoechst 33342, was den ABC‐Komplex als Mitglied der Multidrug‐Resistenz ABC‐Familie verifiziert. Als zweites ABC‐Exportprotein wurde in dieser Arbeit MDL1 charakterisiert, welches in der inneren mitochondrialen Membran in S. cerevisiae lokalisiert ist. MDL1 ist ein homodimerer ABC‐Komplex, der wie TmrAB die typische Domänenarchitektur von ABCExportern aufweist. Für MDL1 wurde postuliert, dass es den Transport von Protein‐ Fragmenten aus der mitochondrialen Matrix vermittelt und dadurch die Kommunikation der Mitochondrien mit der zellulären Umgebung ermöglicht. Weiterhin wurde für MDL1 eine Funktion in der zytosolischen Eisen‐Schwefel‐Cluster‐Assemblierung und eine Rolle beim Schutz der Zelle vor oxidativem Stress vorgeschlagen. Bis zum heutigen Tag ist jedoch das physiologische Substrat von MDL1 wie auch das aller anderen mitochondrialen ABC‐Transporter nicht bekannt. Basierend auf Hefe‐Komplementations‐Studien konnte ausgeschlossen werden, dass MDL1 eine Resistenz der Mitochondrien gegen oxidativen Stress vermittelt. Es konnte jedoch gezeigt werden, dass MDL1 teilweise die Funktion des mitochondrialen ABC‐Transporters ATM1, welcher die zytosolische Eisen‐Schwefel‐Cluster‐Formation vermittelt, übernehmen kann, was ein überlappendes Substratspektrum beider Proteine impliziert. Um weitere Einblicke in die Substratspezifität von MDL1 zu erhalten, wurden die Solubilisations‐ und Reinigungsbedingungen dieses ABC‐Proteins optimiert. Die Funktionalität des gereinigten homodimeren MDL1‐Komplexes wurde durch die ATP‐Hydrolyse überprüft. Das Wildtyp‐Protein zeigte einen Km,ATP‐Wert von 0,8 mM und einen ATP‐Umsatz von 2,4 s‐1 (pro Monomer) bei 30°C, wohingegen Mutationen der katalytischen Base E599 sowie des H‐loops (H631) die ATPase‐Reaktion vollständig inhibierten. Basierend auf der funktionalen Reinigung des MDL1‐Komplexes wurden verschiedene Substanzen als putative Substrate getestet. Weder der Einsatz von kombinatorischen Peptid‐Bibliotheken noch der von ATM1‐spezifischen Substraten wie Cystein‐haltigen Peptiden oder anderen Thiol‐haltige Substanzen führten zu einer Stimulation der MDL1 katalysierten ATPHydrolyse. Die Ergebnisse suggerieren, dass MDL1 möglicherweise ein sehr kleines Spektrum an spezifischen Peptiden oder modifizierten Peptiden transportiert, welche in den verwendeten Bibliotheken unterrepräsentiert sind.
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Archäologische und naturwissenschaftliche Untersuchungen zu spätantiken Gräbern in und bei den römischen Thermen von Grumentum
(2011)
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Anemone Zschätzsch
Hans-Dieter Flad
Stephanie Ritz-Timme
Nicole von Wurmb-Schwark
Hansjörg Thaler
- Die römische Stadt Grumentum liegt in Süditalien, im Innern von Lucanien, der heutigen Region Basilicata, etwa gleich weit vom ionischen und tyrrhenischen Meer entfernt, inmitten einer wunderschönen Landschaft, die zum einen durch das Agri-Tal und zum anderen durch hohe Berge gekennzeichnet ist.
Diese Stadt war in der Antike ein bedeutendes Zentrum des Binnenlandes, da sie an einem wichtigen Straßenknotenpunkt lag. Von seinem wechselhaften Schicksal in der Geschichte berichten zahlreiche Schriftsteller, wie Livius von den punischen Kriegen – Hannibal stand auch hier vor den Toren – oder Appian von den Bürgerkriegen zu Beginn des ersten vorchristlichen Jahrhunderts.
Außerhalb des Stadtgebietes sind vier monumentale Grabbauten, zahlreiche Grabinschriften und ein Aquaedukt gefunden worden. Von der Stadtbefestigung sind die Reste der Mauern unter üppigem Bewuchs noch verborgen. In der Stadt wurden bis jetzt das Forum, mehrere Tempel, ein Theater, ein Amphitheater und ein Wohnkomplex freigelegt. Zwischen 1999 und 2003 fanden erneut Ausgrabungen statt. Ein internationales Team unter der Leitung von Hansjörg Thaler konnte Teile der Straßen, einen weiteren Wohnkomplex und eine Thermenanlage – zunächst durch Prospektionen, dann in mehreren Grabungskampagnen – untersuchen. ...
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Regionalisierung bodenphysikalischer Eingangsgrößen für bodenhydraulische Pedotransferfunktionen
(2011)
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Dietmar Zirlewagen
Klaus von Wilpert
- In vielen bodenkundlichen Studien werden qualitative oder
(semi-) quantitative physikalische Bodeneigenschaften aufgenommen, wie die Bodentextur oder der Grobbodengehalt. Im vorliegenden Beitrag beschreiben wir das Verfahren einer Regionalisierung bodenphysikalischer Eigenschaften der zweiten Bodenzustandserhebung in Wäldern (BZE II) für Baden-Württemberg. Um die Datenbasis einer prozessorientierten hydrologischen Modellierung auf Landschaftsebene zu verbessern, ist die Anwendung von Regionalisierungsmethoden auf bodenphysikalische Zielgrößen auf der Basis punktbezogener Monitoringdaten unentbehrlich. Als statistische
Methoden wurde das gewöhnliche Kleinste-Quadrate-Verfahren in Kombination mit geostatistischen Analysetechniken eingesetzt. Angewandt auf bodenphysikalische Zielgrößen zeigt ein stratifizierender Methodenansatz in Kombi nation
landesweiter und regionaler räumlicher Modelle eine wesentliche Verbesserung der Prognosegüte. Damit erreichen die
Regressionsmodelle für Bodeneigenschaften verhältnismäßig hohe Bestimmtheitsmaße von 0,59–0,70 (Grobbodengehalt), 0,52–0,65 (Trockenraumdichte), 0,70 (Entwicklungstiefe) und 0,66–0,80 (Textureigenschaften). Allein bei der Feinwurzeldichte liegt der Anteil der erklärten Messvarianz deutlich unter 50 % (R2 0,28–0,40), vermutlich bedingt durch die
kleinräumige Variation waldbaulicher Einflussgrößen wie z. B.
Baumartenzusammensetzung oder Bestandesdichte.
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PaCATB, a secreted catalase protecting Podospora anserina against exogenous oxidative stress
(2011)
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Sandra Zintel
Dominik Bernhardt
Adelina Rogowska-Wrzesinska
Heinz D. Osiewacz
- A differential mass spectrometry analysis of secreted proteins from juvenile and senescentPodospora anserina cultures revealed age-related differences in protein profiles. Among other proteins with decreased abundance in the secretome of senescent cultures a catalase, termed PaCATB, was identified. Genetic modulation of the abundance of PaCATB identified differential effects on the phenotype of the corresponding strains. Deletion of PaCatB resulted in decreased resistance, over-expression in increased resistance against hydrogen peroxide. While the lifespan of the genetically modified strains was found to be unaffected under standard growth conditions, increased exogenous hydrogen peroxide stress in the growth medium markedly reduced the lifespan of the PaCatB deletion strain but extended the lifespan of PaCatB over-expressors. Overall our data identify a component of the secretome of P. anserina as a new effective factor to cope with environmental stress, stress that under natural conditions is constantly applied on organisms and influences aging processes.
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Regeln für Sprache und Strukturen : Standardisierung auf allen Ebenen
(2011)
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Wolfgang Ziegler
Melanie Siegel
- Standardisierung ist der bedeutendste Ansatz zu Qualitätssteigerung und Kostensenkung in der Technischen Dokumentation. Es gibt eine Reihe von Standardisierungsansätzen: Modularisierung, Informationsstrukturen, Terminologie, Sprachstrukturen. Dennoch werden diese Ebenen meist getrennt voneinander beschrieben. Wir untersuchen, wie Standardisierungen im Informationsmodell, in der Terminologie und in den sprachlichen Strukturen verknüpft werden und miteinander interagieren.
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Functional characterization of various algal carotenoid ketolases reveals that ketolating zeaxanthin efficiently is essential for high production of astaxanthin in transgenic Arabidopsis
(2011)
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Yu-Juan Zhong
Jun-Chao Huang
Jin Liu
Yin Li
Yue Jiang
Zeng-Fu Xu
Gerhard Sandmann
Feng Chen
- Extending the carotenoid pathway to astaxanthin in plants is of scientific and industrial interest. However, expression of a microbial beta-carotene ketolase (BKT) that catalyses the formation of ketocarotenoids in transgenic plants typically results in low levels of astaxanthin. The low efficiency of BKTs in ketolating zeaxanthin to astaxanthin is proposed to be the major limitation for astaxanthin accumulation in engineered plants. To verify this hypothesis, several algal BKTs were functionally characterized using an Escherichia coli system and three BKTs were identified, with high (up to 85%), moderate (~38%), and low (~1%) conversion rate from zeaxanthin to astaxanthin from Chlamydomonas reinhardtii (CrBKT), Chlorella zofingiensis (CzBKT), and Haematococcus pluvialis (HpBKT3), respectively. Transgenic Arabidopsis thaliana expressing the CrBKT developed orange leaves which accumulated astaxanthin up to 2 mg g -1 dry weight with a 1.8-fold increase in total carotenoids. In contrast, the expression of CzBKT resulted in much lower astaxanthin content (0.24 mg g -1 dry weight), whereas HpBKT3 was unable to mediate synthesis of astaxanthin in A. thaliana. The none-native astaxanthin was found mostly in a free form integrated into the light-harvesting complexes of photosystem II in young leaves but in esterified forms in senescent leaves. The alteration of carotenoids did not affect chlorophyll content, plant growth, or development significantly. The astaxanthin-producing plants were more tolerant to high light as shown by reduced lipid peroxidation. This study advances a decisive step towards the utilization of plants for the production of high-value astaxanthin. Keywords: Arabidopsis thaliana, astaxanthin, beta-carotene ketolase, carotenoid, Haematococcus pluvialis
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Financial frictions, monetary policy and business cycles
(2011)
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Longmei Zhang
- This dissertation consists of three essays, which study the implication of financial frictions in business cycles and monetary policy making. The first essay develops a Dynamic Stochastic General Equilibrium (DSGE) model to study how the instability of the banking sector can amplify and propagate business cycles. Model simulations show that in an economic down turn, in addition to credit demand contraction induced by low firm net worth, low bank capital
position can create strong credit supply contraction, and have a quantitatively significant effect on business cycle dynamics. The second essay studies the optimal Taylor-type monetary policy rules based on the model developed in the first chapter and find that with interest rate smoothing, 'leaning against the wind' can significantly dampen the procyclicality of financial distortions, and increase the welfare of the economy. The third chapter examines the role of households frugality in a financial crisis and finds that higher savings by more frugal households provide an important cushion for the fall in private investment funding.
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Noch immer aktuell: Die isländische Literatur des Mittelalters : Frankfurter Forschung zu Edda und Saga
(2011)
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Julia Zernack
- Island ist Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2011: eine willkommene Gelegenheit für das kleine Land, seinen riesigen Literaturschatz zu präsentieren. Der glänzt gegenwärtig mit Perlen wie den Romanen des Björk-Texters Sjón. Bedeutender noch ist aber wohl Islands einzigartige volkssprachliche Literatur im Mittelalter: mit Gattungen wie Edda, Saga und Skaldendichtung der wichtigste isländische Beitrag zur Weltliteratur. Bis zum heutigen Tag entfalten gerade die Isländersagas und die eddischen Texte ihre Wirkung weit über Island hinaus. Die altisländische Überlieferung und ihr Nachleben in der Neuzeit sind seit Langem Gegenstand der Forschung am Institut für Skandinavistik. Eines der größten Projekte, die Island mit deutschen Partnern eigens für den Gastlandauftritt vorbereitet, wird von Prof. Dr. Julia Zernack wissenschaftlich mitbetreut: die deutsche Neuübersetzung einer breiten Auswahl von Isländersagas, die in einer fünfbändigen Ausgabe im S. Fischer Verlag erscheinen wird.