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Neue Arten bei der Federmilbenfamilie Ascouracaridae GAUD und ATYEO,1976
(1992)
- Es werden 8 neue Federmilben, die die Federspule und den Federschaft besiedeln, aus der Familie Ascouracaridae GAUD& Atyeo, 1976 beschrieben und dargestellt. Die Gattung Petersonascus GAUD & ATYEO wird als Synonym von Orphanacarus GAUD & ATYEO,1976 eingezogen. Für die Gattung Orphanacarus wird erstmalig ein Männchen beschrieben. Ein Bestimmungsschlüssel für die Gattungen und Arten der Familie Asouracaridae wird aufgestellt. Anhand von Freßspuren in Federn von Pionites melanocephalus wird der Lebenszyklus von Cystoidosoma psittacivora rekonstruiert.
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Beiträge zur Kenntnis von Halolaelaps (Halogamasellus subgen. nov.), (Acari: Gamasida: Halolaelapidae)
(1995)
- Es werden Milben der Gattung Halolaelaps Berlese & Trouessart, 1889 bearbeitet und die neue Untergattung Halolaelaps (Halogamasellus) etabliert. Folgende neue Arten werden in dieser neuen Untergattung beschrieben: Halolaelaps (Halogamasellus) evansi, Halolaelaps (Halogamasellus) janinae und Halolaelaps (Halogamasellus) willmanni. Für die Männchen und Weibchen der Halolae/aps (Halogamasellus)-Arten wird ein Bestimmungsschlüssel aufgestellt. Die Typus-Art der Gattung Saprolae/ aps Leitner, 1946 Saprolaelaps subtilis Leitner, 1946 wird in die neue Untergattung übertragen.
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Heinrich Kunz 2.5.1905-26.1.1995
(1995)
- Heinrich Kunz 2.5.1905-26.1.1995
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Wiederbeschreibung der Federmilbengattung Sammonica OUDEMANS, 1904 (Astigmata; Pterolichoidea; Syringobiidae)
(1991)
- Es werden die Art und die Gattung der Federmilbe Sammonica ovalis (TROUESSART, 1989) (Pterolichoidea; Syringobiidae) wiederbeschrieben, die in den Federspulen beim Gelbschenkel (Tringa flavipes) und beim Großen Gelbschenkel (Tringa melanoleuca) vorkommt. Der taxonomische Status der Gattung wird diskutiert.
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Ein neuer Fund von Eskimo-Brachvögeln Numenius borealis (FORSTER, 1772) in der Bundesrepublik Deutschland
(1992)
- Es wird von einem Fund von 2 adulten Eskimo-Brachvögeln (1 Weibchen, 1 Männchen) in der alten ornithologischen Sammlung des Museums am Schölerberg - Natur und Umwelt in Osnabrück berichtet. In den Museen der Bundesrepublik sind insgesamt 18 Eskimo- Brachvögel vorhanden.
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Zwei neue Federmilben-Arten aus der Gattung Ingrassia OUDEMANS, 1905 (Analgoidea; Xolalgidae; Ingrassiinae)
(1991)
- Es werden die beiden neuen Federmilben Ingrassia aphrizae und Ingrassia americana (Pterolichoidea, Syringobiidae) beschrieben, die aul den amerikanischen Watvögeln, dem Gischtläuler (Aphriza virgata) und .dem Großen Gelbschenkel (Tringa melanoleuca), vorkommen. Eine Differentialdiagnose zwischen den beiden neuen Arten und anderen Arten der Gattung Ingrassia wird durchgelührt.
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Prälarval- und Larvalentwicklung bei Rhagidiiden : (Acarina: Prostigmata)
(1974)
- 1. PräIarve: Es werden die Prälarven von 6 Arten beschrieben. Sie bilden eine Regressionsreihe, die möglicherweise den Ablauf der phylogenetischen Entwicklung wiedergibt. Die Prälarve von Rhagidia longisensilla ist mit 4 langen Borsten die ursprünglichste, während diejenige von Rhagidia halophila mit 3 kleinen reduzierten Borsten am weitesten differenziert erscheint. Gemäß dem Offnungsmechanismus der Prälarvenexuvie lassen sich 2 Gruppen aufstellen. Bei den Prälarven der ersten Gruppe platzt die Exuvie entlang einer präformierten Reißnaht auf. Die der zweiten Gruppe zugehörigen Arten besitzen einen ausstülpbaren Offnungsmechanismus, so daß die Exuvie nicht zerrissen wird. Für die Prostigmata wird ein allgemeines Schema zur Prälarvenbeborstung aufgestellt, in das die bisher bekannten Prälarven eingeordnet werden. Daraus ergibt sich, daß die Borste p. re. bei den einzelnen Prälarven nicht homolog sein kann. Die Borsten der Prälarve werden mit denen der folgenden Stasen homologisiert. Die Prälarve von Linopodes sp. wird beschrieben. Sie ist mit 5 langen Borsten die ursprünglichste aus der Gruppe der Prostigmata. 2. Larve: Die Larve ist bei allen untersuchten Rhagidien eine Elattcstase.I Sie nimmt k ein e Nahrung auf und spinnt sich nach 1-2 Tagen ein. Im Gegensatz zu GRANDJEAN 1 Dr. Rainer Ehrnsberger, Naturwissenschaftliches Museum, 45 Osnabrück, Heger-Tor- Wall 27 2 Den Ausdruck Elattostase hat GRANDJEAN 1957 p. 487-488 eingeführt. Er bezeichnet damit ein Tier, das durch Reduktionserscheinungen an den Mundwerkzeugen keine Nahrung mehr aufnehmen kann.
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Selbstbedienung im Museum
(1974)
- Im Naturwissenschaftlichen Museum Osnabrück wurden einige methodischdidaktische Hilfsmittel eingesetzt, um eine Vertiefung des angebotenen Stoffes zu erreichen. Es wird der technische Aufbau und der Einsatz eines Stereomikroskopes beschrieben. Dieses Gerät hat sich im Museum gut bewährt.
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Zwei neue Rhagidien aus Norddeutschland:
Rhagidia danica n. sp. und Rhagidia clavicrinita n. sp.
(1977)
- Es werden zwei neue Rhagidien beschrieben: Rhagidia danica n. sp. und Rhagidia clavicrinita n. sp. Ferner werden einige Bemerkungen zur Morphologie der Rhagidien gemacht.
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Spinnvermögen bei Rhagidiidae : (Acari, Prostigmata)
(1979)
- Die erstmals für die Familie der Rhagidiidae entdeckte Spinnvermögen istt bei allen mobilen Jugendstasen vorhanden und konnte für folgende Arten nachgewiesen werden: Rhagidia longisensilla, Rhagidia pratensis, Rhagidia reflexa, Rhagidia mucronata, Rhagidia arenaria, Rhagidia halophila und Rhagidia danica. Die Milben spinnen sich am Ende einer Stase ein. Bei Rhagidia pratensis und Rhagidia reflexa sind diese Gespinste artspezifisch. Rhagidia longisensilla besitzt auch als adultes Tier ein Spinnvermögen. Die angelegten Netze erfüllen bei ihr folgende Funktionen: Schutz, Nahrungserwerb, Häutungskokon und Brutfürsorge. Als Vertreter der .Eleutherengona" konnten bei Rhagidia 4 Drüsen am podocephalischen Kanal nachgewiesen werden, so daß für die Prostigmata ein in den Grundzügen übereinstimmendes Drüsensystem anzunehmen ist. Die bei den podocephalischen Kanäle münden in der Chelicerenrinne. Die infracapituläre Drüse besitzt eigene Ausführungsgänge, die dorsal auf dem Infracapitulum münden. Die 1. und 3. podocephalische Drüse dienen als Spinndrüsen. Die 4. podocephalische Drüse ist eine Coxaldrüse und besitzt proximal einen Sacculus, dessen Epithelzellen z. T. 10 um groß sind und einen drüsigen Charakter besitzen.
