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Erstnachweis von Ameroseius plumea (Oudemans, 1930) in Deutschland mit Beschreibung der Jugendstadien (Acari: Gamasina: Ameroseiidae)
(1999)
- Die Raubmilbe Ameroseius plumea (Oudemans, 1930) wird für Deutschland erstmalig nachgewiesen und die Adulti sowie die Jugendstadien (Deutonymphe, Protonymphe und Larve) beschrieben.
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Raubmilben und Prostigmata-Milben in der Bodenstreu bei der Hähnchenmast in zwei unterschiedlichen Stallsystemen (konventionell und Trampoline-System) in Niedersachsen (Acari: Gamasina, Prostigmata)
(1999)
- Es werden die Gamasina-Milben (deutsch Raubmilben) in jeweils zwei StalIsystemen (konventionell und Trampoline-System) in Halle bei Petershagen (Landkreis Minden) und Werlte (Landkreis Emsland) untersucht, beide in Niedersachsen, Deutschland. Im Trampoline- StalIsystem (Firma Hendrix/Niederlande) wird das Bodensubstrat während der Mastperiode getrocknet. In den vier Ställen wird gehäckseltes Stroh (1kq/rn") als Einstreu benutzt. Durch die Substrattrocknung reduziert sich der Bestand der Astigmata-Milbe Sancassania berlesei auf 0,01 bis 0,1 % im Vergleich mit dem konventionellen Stall. Im konventionellen Stall in Halle kamen Androlaelaps cssslis, Dendrolaelaps longiusculus, Procto/aelaps pygmeus, Hypoaspis aculeifer sowie Macrocheies sp. vor. Die durchschnittliche Dichte der untersuchten Proben lag bei ca. 140 Raubmilben/ 100 g. In der parallel/gleichzeitig durchgeführten Mast in dem Stall mit Substratrocknung kamen nur ca. 10 Raubmilben/100g vor. Zusätzlich wurden große Populationen der Prostigmata- Milbe Tarsonemus rakowiensis angetroffen, die sich von Schimmelpilzen ernährt. In den Ställen in Werlte traten zusätzlich Blattisocius keegani, Paragarmania dendritica und Ameroseius plumea auf. Im konventionellen Stall hat Ameroseius plumea einen Anteil von 23 % an der Raubmilben-Fauna. Sie ernährt sich nicht räuberisch, sondern frißt Schimmelpilze und deren Sporen. Im Trampoline-Stallsystem erreicht sie maximal Abundanzen von 2.900 und 4.085 Milben/ 100g. Sie stellt damit hier einen Anteil von 72 % an der Acarofauna.
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Nachruf: Walter Hoffmeister, 24.5.1923 - 28.9.1993
(1993)
- Am 28. September 1993 verstarb das Ehrenmitglied des Naturwissenschaftlichen Vereins Walter Hoffmeister in seinem 70. Lebensjahr. Der Naturwissenschaftliche Verein Osnabrück gedenkt des langjährigen Leiters der Hydrobiologischen Arbeitsgemeinschaft Walter Hoffmeister, der sich in seinem Schaffen und wissenschaftlichen Wirkungskreis um die Gewässerkunde im Osnabrücker Bergland große Verdienste erworben hat.
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Heinrich E. Weber zum 65. Geburtstag
(1997)
- Im Rahmen einer Laudatio werden Studium und beruflicher Werdegang des Jubilars sowie seine Tätigkeiten im Naturwissenschaftlichen Verein Osnabrück hervorgehoben.
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Dermoglyphus giganteus sp, nov., eine neue Art der Federmilben aus der
Familie Dermoglyphidae (Astigmata, Analgoidea) vom Sperlingstäubchen
Columbigal/ina passerina (Aves, Columbiformes)
(1993)
- Es wird die neue Art Dermoglyphus giganteus sp.n. aus der Federmilbenfamilie Dermoglyphidae (Astigmata, Analgoidea) vom Sperlingstäubchen Collumbigallina passerina (Columbiformes) beschrieben. Es werden Angaben zum Mikrohabitat und zur Lebensweise dieser Art gemacht.
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Die Laufkäferfauna im Flurbereinigungsgebiet "Plaggenschale"
(1990)
- 1989 wurde mit Barber-Fallen und Handaufsammlungen die Carabidenfauna einer bäuerlichen Kulturlandschaft mit Bächen, Hecken, kleinen Wäldern, Äckern, Wiesen und Weiden untersucht. Insgesamt konnten 102 Arten nachgewiesen werden. Oie Habitatbindung und Verbreitung einiger Arten werden diskutiert. Vorschläge zum Erhalt der artenreichen Carabidenfauna werden gegeben.
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Beiträge zur Kenntnis der Lebensweise der Litoralmilbe Macrocheies superbus HULL, 1918 (Acarina: Gamasina)
(1990)
- Die litoralbewohnende Milbenart Macrocheies superbus ist carnivor, ohne enge ernährungsbiologische Spezialisierung. Die Spermaübertragung erfolgt in Form einer Podospermie. Die Entwicklung vom Ei zum Adultus dauert 2-3 Monate; sie ist nahrungs- und temperaturabhängig. Die Larve lebt nur wenige Stunden, ohne zu fressen.
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Beiträge zur Kenntnis von Halolaelaps (Halolaelaps s. str.), (Acari: Gamasida: Halolaelapidae)
(1998)
- Es werden Milben der Gattung Halolaelpas Berlese & Trouessart, 1889 beschrieben und der Untergattung Halolaelaps (Halolaelaps s. str.) zugeordnet. Folgende Arten werden neu beschrieben: Halolaelaps (Halolaelaps) decemsetosus sp. nov., Halolaelaps (Halolaelaps) weberi sp. nov., Halolaelaps (Halolaelaps) hyatti sp. nov. und Halolaelaps (Halolaelaps) ishikawae sp. nov. Für die Weibchen der Halolaelaps (Halolaelaps)-Arten wird ein Bestimmungsschlüssel aufgestellt.
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Four new species of the feather mite genus Sokoloviana Dubinin, 1951 (Pterolichoidea; Ptiloxenidae) from waders (Charadriiformes; Charadrii)
(1996)
- Es werden vier neue Arten der Gattung Sokoloviana (Pterolichoidea; Ptiloxenidae) von Vögeln der Unterordnung Charadrii (Charadriiformes) beschrieben: Sokoloviana cornuta sp. nov. von Schlammstelzer C/adorhynchus leucocephalus; Sokoloviana ibidorhynchae sp. nov. von Ibisschnabel Ibidorhyncha strutersi; Sokoloviana chilensis sp. nov. von Cayannekiebitz Vanellus chilensis und Sokoloviana vanelli sp. nov. von Rotlappenkiebitz Vanellus indicus atronuchalis. Für alle bisher beschriebenen Arten wird ein Bestimmungsschlüssel aufgestellt.
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Plutarchusia paralongitarsa sp. n., eine neue Federmilbe (Astigmata; Pterolichoidea; Syringobiidae).
(1990)
- Es wird eine neue Federmilbe beschrieben, Plutarchusia paralongitarsa (Pterolichoidea, Syringobiidae), die aus der Federspule einer Schwungfeder von Pluvialis tulva (Pazifischer Goldregenpfeifer) stammt. Die Unterschiede zwischen Plutarchusia paralongitarsaund Plutarchusia longitarsa werden erläutert und die Parasit-Wirt-Beziehung diskutiert.
