Architektur als Vermittlung

  • Mit Anbruch der Moderne hat sich die Architektur bewußt von den Stilen vorangegangener Epochen losgesagt und sich fortan als Ausdruck einer neuen Kultur, eines neuen Zeitgeistes legitimiert. Der Philosoph Konrad Ott setzt sich mit dem Spannungsfeld zwischen den humanistischen und ästhetischen Ansprüchen der modernen Architektur, wie sie etwa von LeCorbusier formuliert worden sind, und der Realität, die sich etwa in der "Behältnis-Architektur" der Großstädte zeigt, auseinander. Die kritische These, Architektur sei durch etliche Faktoren außengesteuert, entwickelt er weiter zu einem Konzept einer Architektur der Vermittlung: Vielfältige Außensteuerungen fordern mehr Kreativität, konkurrierende Ansprüche bedingen die Kommunikation aller Betroffenen.

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Metadaten
Author:Konrad Ott
URN:urn:nbn:de:hebis:30:3-423060
ISSN:0175-0992
Parent Title (German):Forschung Frankfurt : Wissenschaftsmagazin der Goethe-Universität
Publisher:Univ. Frankfurt, Campusservice
Place of publication:Frankfurt, M.
Document Type:Part of Periodical
Language:German
Date of Publication (online):2016/12/20
Year of first Publication:1991
Publishing Institution:Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Release Date:2016/12/19
Volume:9
Issue:4
Page Number:10
First Page:46
Last Page:55
Institutes:Zentrale Einrichtung / Präsidium
Dewey Decimal Classification:7 Künste und Unterhaltung / 72 Architektur / 720 Architektur
Sammlungen:Universitätspublikationen
Zeitschriften / Jahresberichte:Forschung Frankfurt
Journal:urn:nbn:de:hebis:30:3-49836
Licence (German):License LogoDeutsches Urheberrecht