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The ignored performance measure
(2003)
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Volker Laux
- This paper studies a setting in which a risk averse agent must be motivated to work on two tasks: he (1) evaluates a new project and, if adopted, (2) manages it. While a performance measure which is informative of an agent´s action is typically valuable because it can be used to improve the risk sharing of the contract, this is not necessarily the case in this two-task setting. I provide a sufficient condition under which a performance measure that is informative of the second task is worthless for contracting despite the agent being risk averse. This shows that information content is a necessary but not a sufficient condition for a performance measure to be valuable.
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Board independence and CEO turnover
(2005)
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Volker Laux
- It is widely believed that the ideal board in corporations is composed almost entirely of independent (outside) directors. In contrast, this paper shows that some lack of board independence can be in the interest of shareholders. This follows because a lack of board independence serves as a substitute for commitment. Boards that are dependent on the incumbent CEO adopt a less aggressive CEO replacement rule than independent boards. While this behavior is inefficient ex post, it has positive ex ante incentive effects. The model suggests that independent boards (dependent boards) are most valuable to shareholders if the problem of providing appropriate incentives to the CEO is weak (severe).
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Lex Mercatoria: A Reflexive Law Guide To An Autonomous Legal System
(2001)
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Gralf-Peter Calliess
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Das Tetralemma des Rechts : Zur Möglichkeit einer Selbstbeschränkung des Kommunikationssystems Recht
(2000)
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Gralf-Peter Calliess
- Was tut das Recht wenn es nichts tut? In diese Frage hat Niklas Luhmann das Problem gekleidet, wie ein judicial self-restraint unter Geltung des Justizverweigerungsverbotes denkbar ist. Eine Beantwortung dieser Frage aus Sicht einer Systemtheorie, die das Recht als operativ geschlossenes Kommunikationssystem im Rahmen einer auf der Erkenntnistheorie des radikalen Konstruktivismus fußenden Theorie der Gesellschaft zu erfassen sucht (Recht als autopoietisches System), hat Luhmann zwar angerissen, aber nicht befriedigend zu Ende gedacht. Besonders interessant ist diese Frage vor dem Hintergrund der Diskussion um ein prozedurales Rechtsparadigma, welches angesichts der gegenwärtigen gesellschaftlichen Umbrüche das überkommene materiale Paradigma ablösen soll (Prozeduralisierung des Rechts). Es erscheint daher reizvoll, auf der Suche nach Antworten einen Beitrag sowohl zur Systemtheorie des Rechts als auch zu einer Theorie des prozeduralen Rechts zu leisten.
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Reflexive Transnational Law : The Privatisation of Civil Law and the Civilisation of Private Law
(2002)
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Gralf-Peter Calliess
- The author examines the emergence of a transnational private law in alternative dispute resolution bodies and private norm formulating agencies from a reflexive law perspective. After introducing the concept of reflexive law he applies the idea of law as a communicative system to the ongoing debate on the existence of a New Law Merchant or lex mercatoria. He then discusses some features of international commercial arbitration (e.g. the lack of transparency) which hinder self-reference (autopoiesis) and thus the production of legal certainty in lex mercatoria as an autonomous legal system. He then contrasts these findings with the Domain Name Dispute Resolution System, which as opposed to Lex Mercatoria was rationally planned and highly formally organised by WIPO and ICANN, and which is allowing for self-reference and thus is designed as an autopoietic legal system, albeit with a very limited scope, i.e. the interference of abusive domain name registrations with trademarks (cybersquatting). From the comparison of both examples the author derives some preliminary ideas regarding a theory of reflexive transnational law, suggesting that the established general trend of privatisation of civil law need to be accompanied by a civilisation of private law, i.e. the constitutionalization of transnational private regimes by embedding them into a procedural constitution of freedom.
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Equity culture and the distribution of wealth
(2005)
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Yannis Bilias
Dimitris Georgarakos
Michael Haliassos
- Wider participation in stockholding is often presumed to reduce wealth inequality. We measure and decompose changes in US wealth inequality between 1989 and 2001, a period of considerable spread of equity culture. Inequality in equity wealth is found to be important for net wealth inequality, despite equity's limited share. Our findings show that reduced wealth inequality is not a necessary outcome of the spread of equity culture. We estimate contributions of stockholder characteristics to levels and inequality in equity holdings, and we distinguish changes in configuration of the stockholder pool from changes in the influence of given characteristics. Our estimates imply that both the 1989 and the 2001 stockholder pools would have produced higher equity holdings in 1998 than were actually observed for 1998 stockholders. This arises from differences both in optimal holdings and in financial attitudes and practices, suggesting a dilution effect of the boom followed by a cleansing effect of the downturn. Cumulative gains and losses in stockholding are shown to be significantly influenced by length of household investment horizon and portfolio breadth but, controlling for those, use of professional advice is either insignificant or counterproductive. JEL Classification: E21, G11
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Corticale Potentiale bei der gehörlosen weißen Katze, evoziert durch elektrische Reizung des Hörnervs
(1998)
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Carsten Fritzsch
- Die Wahrnehmung unterschiedlicher Tonhöhen ist entscheidend für die Funktion von Cochleaimplantaten bei gehörlosen Patienten. Eine Möglichkeit der Frequenzcodierung bei diesen Implantaten besteht in der elektrischen Reizung verschiedener Positionen in der Cochlea. In Hinblick auf die Implantation angeboren gehörloser Kinder stellt sich die Frage, ob auch ein naiver Cortex cochleotop gegliedert ist. Besteht die Notwendigkeit, die neuronalen Netze erst durch akustische Stimuli zu trainieren, oder ist die Ausbildung einer corticalen Tonotopie auch ohne akustische Reize möglich? Dies wurde modellhaft an kongenital gehörlosen weißen Katzen untersucht, die keinerlei Hörerfahrung besaßen. Diesen Katzen wurde unter Narkose ein humaner Reizelektrodensatz (Nucleus 22) durch das runde Fenster in die Scala tympani eingesetzt. Der Hörnerv wurde durch biphasische elektrische Impulse (200 Mikrosek. pro Phase) stimuliert. Die Reizorte in der Cochlea entsprachen bei normal hörenden Katzen apikal ungefähr 8 kHz (Implantatringe 1 und 2) und basal ungefähr 20 kHz (Ringe 7 und 8). Auf dem primären auditorischen Cortex (AI) wurden an verschiedenen Stellen mit Hilfe von Silber-Mehrfachelektroden Oberflächenpotentiale abgeleitet. Mit Hilfe selbstentwickelter Computerprogramme wurden Intensitätsfunktionen auf Basis der corticalen evozierten Potentiale mittlerer Latenz erstellt und an Sättigungsfunktionen angepaßt. Maxima und Dynamikbereiche wurden in Abhängigkeit von Cochleareizort und Cortexposition bestimmt. Ebenso wurden die Latenzen der Antworten gemessen und Schwellenfunktionen errechnet. Gehörlose weiße Katzen zeigten in akuten Versuchen bei elektrischer Reizung des Hörnervs corticale evozierte Potentiale, die in Aussehen und Latenz mit akustisch evozierten Potentialen normal hörender Katzen vergleichbar waren. Auf dem primären auditorischen Cortex fanden sich jeweils zu den Cochleareizorten korrespondierende Areale, die sich durch niedrige Schwellen, große Dynamik und große Maximalamplituden auszeichneten. Die größte Reaktion bei Elektrodenkombination 1/2 lag konstant 0.5-1.5 mm weiter caudal als bei Kombination 7/8. Die bei den gehörlosen Katzen gefundenen Beziehungen zwischen empfindlichen Cortexarealen und cochleärem Reizort sind mit denen normal hörender, akustisch stimulierter Katzen vergleichbar (z.B. Harrison et al., 1993; Rajan et al., 1993). Obwohl die untersuchten Katzen keinerlei Hörerfahrung besaßen, war bei elektrischer Reizung des Hörnervs eine deutliche corticale Tonotopie festzustellen, die sich sowohl in den Schwellenverläufen der Oberflächenpotentiale als auch im Dynamikbereich der angepaßten Intensitätsfunktionen zeigte. Eine cochleotope Organisation des primären auditorischen Cortex ist also auch ohne Hörerfahrung möglich.
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Neues aus dem Archivzentrum
(1999)
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Viele Wege führen aus der Sackgasse : Lebensenttäuschungen durch Nicht-Ereignisse - eine Chance zur persönlichen Entwicklung?
(2003)
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Andrea Auth
Siegfried Preiser
Sigrid Buttkewitz
- »Nicht-Ereignisse«, Lebensenttäuschungen aufgrund des dauerhaften Ausbleibens erwünschter Ereignisse oder des Nicht-Erreichens von bedeutsamen Lebenszielen, können zu existenziellen Krisen führen. Die Autoren haben 40 Personen befragt und an ihrem Beispiel die Bewältigungsprozesse solcher Krisen untersucht, die z.B. durch ungewollte Kinderlosigkeit oder eine ausgebliebene berufliche Karriere ausgelöst worden waren. Dabei fanden sie verschiedene Prozesshilfen: kognitive und emotionale Verarbeitungsprozesse, soziale Unterstützung, Ersatzaktivitäten und pragmatisches Handeln. Alle Befragten berichteten von Entwicklungsgewinnen aufgrund der Krise und ihrer Bewältigung.
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Gewaltprävention und Gewaltverminderung : Qualitätskriterien für Präventions- und Interventionsprogramme
(2003)
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Siegfried Preiser
Ulrich Wagner
- Die Zunahme an Gewalttaten, insbesondere durch Kinder und Jugendliche, wird in der öffentlichen und pädagogischen Diskussion weithin beklagt. Zwar zeigen zeitvergleichende Analysen, dass von einer dramatischen Erhöhung der Gewalhandlungen keine Rede sein kann; eher ist die öffentliche Sensibilität für derartige Vorfälle gestiegen. Andererseits gibt es erschreckende Beispiele für besonders brutale Übergriffe, die im öffentlichen Bewusstsein naturgemäß dominieren. Eindeutig zugenommen haben in den letzten Jahren politisch motivierte Gewalttaten, insbesondere mit rechtsextremistischem Hintergrund. Doch unabhängig davon, ob und wo die Zahl der Gewalthandlungen angestiegen ist, beinhaltet jede einzelne Tat einen Angriff auf die Menschenwürde und die politische Kultur und ruft deshalb nach Gegenmaßnahmen.