Osnabrücker Naturwissenschaftliche Mitteilungen, Band 20/21 (1995)
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Weitere Ergänzungen zur Brombeerflora Westdeutschlands
(1995)
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Heinrich E. Weber
- Vier in Deutschland neu nachgewiesene Brombeerarten (Rubus L. Rosaceae), von denen zwei neu beschrieben sind, werden behandelt: (1) Rubus laetus Beek (Sect. Rubus subsect. Rubus), nachgewiesen im mittleren Westfalen; (2) R. discors Beek (Sect. Rubus ser. Sylvatici [P.J. Müller] Focke), im westlichen Niedersachsen und Westfalen; (3) R. hilsianus H. E. Weber spec. nov. (Sect. Rubus ser. Glandulosi Wimmer & Grab.), im südöstlichen Niedersachsen, in Hessen (Taunus) und im Saarland; (4) R. loosii H. E. Weber spec. nov. (Sect. Corylifolii Lindley ser. Subthyrsoidei Focke), stellenweise häufig im mittleren Westfalen. Die Arten sind detailliert beschrieben und durch Fotos von Herbarexemplaren abgebildet. Ihre Ökologie und Verbreitung sind behandelt.
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125 Jahre Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück
(1995)
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Heinrich E. Weber
- Anlässlich des Jubiläums des Naturwissenschaftlichen Vereins Osnabrück und des heutigen Museums am Schölerberg werden deren Geschichte und Aufgaben dargestellt; es werden bedeutende Wissenschaftler, die hier tätig waren, kurz besprochen sowie die heutigen Arbeitsgemeinschaften des Vereins vorgestellt.
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Erste Übersicht über die Armleuchteralgen (Characeae) des Raumes Osnabrück
(1995)
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Hans Georg Wagner
- Aus Anlaß des Wiederfundes von Chara contraria A. Sr., die zületzt 1897 in Niedersachsen
festgestellt worden war, werden die derzeit bekannten Arten der Armleuchteralgen (Characeae)
und ihre Verbreitung im Raum Osnabrück vorgestellt. Ein Sestimmungsschlüssel ist beigegeben.
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Neue Stickstoffelimination des Klärwerks Osnabrück entlastet die Hase
(1995)
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Stefan Trapp
- Konzentrationen anorganischer Stickstoffverbindungen in der Hase von 1990 bis 1995
im Raum Osnabrück werden verglichen. 1994 ging die neue Stickstoffeliminierungsanlage der kommunalen
Kläranlage Osnabrücks in Betrieb. Dadurch haben sich die Frachten anorganischer Stickstoffverbindungen
erheblich verringert.
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Das Jura-Profil (Ober-Bajocium bis Mittel-Kimmeridge) des Erdgasgrabens Oberbauerschaft (Wiehengebirge, Nordwestdeutschland)
(1995)
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Norbert Schult
Matthias Metz
Horst Klassen
- Im Herbst 1992 entstand südöstlich von Preußisch Oldendorf bei den Erdarbeiten zum
Bau einer Erdgasfernleitung für kurze Zeit ein neuer Aufschluß im Wiehengebirge. Die damals freigelegten
Schichten des Dogger und Malm vom oberen Bajocium bis hin zum tiefen Mittleren Kimmeridge
werden beschrieben.
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Vegetationsänderungen auf einem aufgelassenen Acker
(1995)
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Fritz Runge
- Ein Brachacker verwandelte sich innerhalb von 9 Jahren in ein 2 m hohes Birkengebüsch.
Das ergaben Dauerquadratuntersuchungen.
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Schwefelquellen von Bad Iburg
(1995)
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Dag Nieke
- Die Schwefelquellen von Bad Iburg, von denen früher eine balneologisch genutzt wurde,
sind mit Hilfe von hydrophysikalisch-hydrochemischen Untersuchungen und Schwefel-Isotopenbestimmungen
hydrogeologisch bearbeitet worden. Das für die mikrobielle Sulfatreduktion notwendige
Sulfat ist auf gipshaltige Horizonte im Münder Mergel zurückzuführen. Die für die Schwefelbakterien
entscheidende organische Substanz entstammt bituminösen Einschaltungen des Serpulits bzw. kohligen
Lagen der Bückeberg-Folge.
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Buchbesprechung: Weber, Heinrich E. (1995): Flora von Südwest-
Niedersachsen und dem benachbarten
Westfalen. -770 S., 118 Abb. - Osnabrück
(Verlag H. Th. Wenner).
(1995)
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Günter Matzke-Hajek
- Gute Regionalfloren erfreuten sich in der
Vergangenheit manchmal erst dann der verdienten
Wertschätzung, wenn sie im Handel
vergriffen waren. Die neue südwest-niedersächsische
Flora von Weber stellt ihre Vorbilder
noch in den Schatten und ist trotz ihres
zarten Alters bereits jetzt ein wissenschaftlicher
und bibliophiler Schatz. Allen
Interessierten kann sie daher nur wärmstens
empfohlen werden.
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Zur Kenntnis der limnischen Rotatorienfauna Jamaikas (Rotifera). Teil II.
(1995)
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Walter Koste
Wolfgang Janetzky
Ekkehard Vareschi
- Während der zweiten Feldphase (März bis April 1994) des Forschungsvorhabens über
die Rotatorienfauna Jamaikas wurden 39 Proben genommen. Es konnten 135 Morphen nachgewiesen
werden, davon 120 monogononte und 15 digononte Formen. Daneben wurden Formen aus 6 Gattungen
beobachtet, deren Identifikation aufgrund von Konservierungsartefakten nicht möglich war. Von
den 135 Morphen sind 61 zum ersten Mal für Jamaika nachgewiesen; insgesamt sind für diese Insel
jetzt 211 Rotatorien bekannt. Die wichtigsten Arten werden mit Bemerkungen zu ihrer Taxonomie, Biogeographie
und Ökologie dargestellt.
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Veränderungen der Moosflora am Silberberg bei Osnabrück
(1995)
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Monika Koperski
- Es werden die Ergebnisse von zwei bryologischen Exkursionen in den Jahren 1992 und 1993 mit den Beobachtungen von Koch (1932) und Koppe (1950) verglichen. Nur die Hälfte der von Koppe beobachteten Arten konnte noch nachgewiesen werden. Bemerkenswerte Neufunde sind Entodon concinnus, Jungermannia atrovirens, Neckera complanata und Phascum curvicolle. Eine Gesamtartenliste wird vorgelegt.